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138 Kilometer, 4230 Höhenmeter – bergauf, bergab, keine Flachstücke. Der Maratona dles Dolomites – der Radmarathon über die legendären Pässe der Dolomiten, auf der vielleicht schönsten Strecke der Welt.

Start Aufstellung kleinEr wird auf drei verschiedenen Strecken ausgetragen und jeder wählt seine Strecke selbst, die Wahl kann auch während des Rennens getroffen werden.

Er wird seit 1987 jährlich am ersten Sonntag im Juli vom Cmitato Maratona dles Dolomites veranstaltet. Obwohl die heutige Strecke mit offiziell 138 Kilometern angegeben ist, zählt sie aufgrund der zu bewältigenden 4.230 Höhenmeter als Marathon. Die Zahl der Voranmeldungen zum Losverfahren für eine Teilnahme übersteigt die Kapazität der rund 8.000 Startplätze regelmäßig um das Zwei- bis Dreifache. Die Hälfte der Plätze wird an Italiener vergeben, der Rest auf mehr als 70 Nationen verteilt, wobei deutsche Radsportler die größte internationale Teilnehmergruppe stellen.

Im Januar hatte ich mich angemeldet und mit etwas Glück einen Startplatz bekommen, ich hatte mein Ziel gefunden, für das sich das Training lohnt. Der Marathona dles Dolomites am 02. Juli.2023. Es standen 3 Strecken zur Wahl und ich nahm mir die längste mit 138 Km und 4230 Höhenmeter vor, wenn ich schon trainiere, dann sollte es sich lohnen.

Am Freitag Nachmittag vor dem Rennen war es dann soweit, in der Woche zuvor hatte ich noch die Carbonfelgen mit den Alufelgen am Rennrad getauscht, nochmal kurz überlegt was ich tatsächlich brauche und das ist erstaunlich wenig. Auto gepackt und los ging es in die Dolomiten wo mich am Abend schon der Ralph Heckel, Angela und weitere Freunde der Forice ´89 in der Pizzeria gebenüber unseres Hotels erwarteten. Wir genossen die ladinischen Köstlichkeiten der Region Alta Badia und schauten auch nicht auf die Kalorien, nebenbei wurde ich aufgeklärt das es sich um das größte Amateurradrennen in Italien handelt und die Veranstaltung 6 Stunden live auf RAI2 übertragen wird, und wir mittendrin! Die Vorfreude wuchs und am nächsten Tag holten wir unsere Startnummern ab, bummelten über die Messestände, am Nachmittag zogen dunkle Wolken auf und Starkregen prasselte herunter, na gut, dass es heute regnet und morgen am Renntag größtenteils trocken und freundlich bleiben wird.

Elke am Start klein

Um 5 Uhr Frühstück am Hotel, um 5:30 Uhr rolle ich zum Start in den 2. Startblock, in La Villa, einer Fraktion der Tourismus-Gemeinde Alta Badia in den Südtiroler Dolomiten unglaublich was hier los ist, Musik, die Sprecher, 4 Hubschrauber kreisen mit laufenden Kameras über uns, um 6.30 Uhr stehe ich am Start in La Villa. Gemeinsam mit ca. 8000 anderen starte ich in der Morgensonne, die Strecke beginnt für alle gleich – sie empfängt uns nach wenigen Kilometern mit der ersten Passauffahrt des Tages, dem Passo Campolongo.(1875 Hm). Es ist ein kurzer Pass, ein gnädiger Einstieg (6,1%, max. 11%) in einen langen, harten Tag: 353 Höhenmeter sind auf 5,8 Kilometern zu überwinden.

In meinem Trikot befinden sich eine handvoll Energie (kleine Drillinge, Kartoffeln die genug Energie liefern um mich über den Tag zu bringen, Riegel und Gels. Die Drillinge haben sich auch heute wieder bewährt, die haben einen sehr hohen Wasseranteil und genug Energie und Nährstoffe die mein Körper hervorragend unter Belastung aufnehmen kann.

Danach geht es im Uhrzeigersinn über die Pässe Pordoi (2239 Hm, 638 Hm sind auf 9,2 km, mit 6,9%, max. 10% zu überwinden), Sella (2244 Hm, 436 Hm, sind mit 7,9%, max. 12% auf 436 Hm zu überwinden) und nun geht es über das Grödner Joch (2121Hm, 250 Hm sind auf 5,8km mit 4,3%, max. 10% zu überwinden) zurück am Ziel in Alta Badia vorbei geht es in die lange Schleife zum zweiten Mal über den Campolongo, es führt eine zusätzliche Schleife über den Passo Giao 2236 Hm, nun ist er da, nach etwa 85 Kilometern beginne ich die Auffahrt in die erste Rampe hinein, ein Aufstieg über 9,9 km 922 Hm, einer durchschnittlichen Steigung von 9,3% und maximal 15 % erwarten mich, ich fühle mich gut, kenne meinen Körper und weiß heute ist der perfekte Tag um an diesem Rennen teilzunehmen und nehme die Herausforderung an. An der Passhöhe angekommen, fülle ich zum ersten Mal meine Trinkflasche auf und genehmige mir etwas Kuchen und Obst. Zum ersten Mal ziehe ich mir meine Regenjacke über welche ich mir vorsorglich anstelle der Windjacke mitgenommen hatte, man weiß in den Bergen ja nie, das Wetter kann kleinregional schnell wechseln und stürze mich in die sehr lange Abfahrt hinein, bleibe jedoch dennoch vorsichtig denn ein Sturz lohnt sich nie. Weiter führt die Strecke über die beiden zusammenhängenden Passhöhen des Passo Falzarego (2117 Hm) und des Passo Valparola (2200 Hm), es sind 665 Hm über 11,5 km mit einer Steigung von 5,8% und max. 15 % zu bewältigen bevor es zurück nach Alta Badia geht.

Doch der letzte Anstieg kommt noch, die „Mür dl Giat“, die Katzenmauer. Fünf Kilometer vor dem Ziel führt die Strecke über eine kurze Rampe, 360 Meter ist sie lang. Doch ihre Maximalsteigung beträgt stattliche 19 %, im Durchschnitt sind es 13 %. Da die Straße enger wird und vor und neben mir andere Radler die ganze Breite, teils unkontrolliert im Wiegetritt den Weg nach oben kämpfen, riskiere ich nicht abgeräumt bzw. zum Sturz gebracht zu werden, das lohnt nicht, ich steige kurz ab, jogge die paar Meter hinauf, bin nicht deutlich langsamer aber deutlich sicherer unterwegs und gebe noch Gas auf den letzten Metern bis zum Ziel. Ich habe mein persönliches Ziel erreicht, habe alle Durchgangszeiten mit Abstand mit einer Gesamtzeit von 9:07 h, auf Platz 57 in meiner AK und Gesamtplatz 218 geschafft!!! YEAPH!!

Die Medaille und das Bier haben wir uns alle die teilnahmen verdient und zu erzählen gab es viel an diesem Abend der etwas länger wurde wie gewohnt!!

Panorama klein

Pässe Übersicht klein

Shirt Startnummer klein

 

Keep on

Eure Elke Morlok

Details
Elke Morlok
Laufen / Triathlon
16. Juli 2023
Zugriffe: 2397

Thomas Munke startete beim Ingolstadt Triathlon

 

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Wie jedes Jahr, hatte ich mich für den Triathlon in Ingolstadt am 21.05 auf der Kurzdistanz angemeldet. Die Vorfreude war groß, da es in diesem Jahr einen Zieleinlauf in der Innenstadt geben sollte. 

Der Start sollte in diesem Jahr gefährdet sein, da ich 2 Wochen vor Start einen Zeckenbiss hatte und der bis Freitag mit Antibiotika behandelt wurde. Aber gut ! Mal sehen für was es reichen wird.

Durch den Feiertag und den darauffolgenden Brückentagen, sind meine Familie und ich, bereits am 17.05, nach Ingolstadt mit dem Wohnwagen auf einem Campingplatz in der Nähe angereist. Es sollte ja schließlich wettermäßig das erste warme, zumindest in Bayern, werden.

Am Samstag habe ich die Startunterlagen abgeholt und das Rad eingecheckt.

Am Sonntag, voller Vorfreude und auch ein wenig Nervosität, auf zum Baggersee. Den Parkplatz in der Nähe hatten die allerdings geschlossen, was man ja auf der Veranstalterseite hätte lesen können. Aber wer macht das schon ;-).

Also Parkplatz suchen. Oh man, erst einen in ca. 3km Entfernung zum Start gefunden. Nun, also unter Stress zum See.

Das Einschwimmen war dann der Hammer!

Die propagierte Wassertemperatur passte bei weitem nicht mit dem Gefühl zusammen, das ich durch langjährige Erfahrung bei allen möglichen Temperaturen sammeln konnte.

Was soll‘s ! Da muss man durch!

Dann war es soweit! Der Startschuss kam und los!

Ich bin wirklich gut weggekommen, allerdings nach den ersten 150m bekam ich, durch die Kälte und Anspannung bedingt, kaum Luft. Also kurz auf Brustschwimmen umgesattelt, um den Puls runterzubringen. Der wollte erst nicht runtergehen, so dass die die Phase des Brustschwimmens länger dauerte als gewollt. Nach der 2. Boje ging es dann wieder und ich kraulte wie ein verrückter. Musste ja schließlich Zeit gutmachen.

Am Ausstieg kurz auf die Uhr geschaut und mit Erstaunen festgestellt, dass die Zeit ja doch sehr gut war. Wow!! Na, dann mal schnell zum Rad.

Der Wechsel war ok und ich bin dann voller Enthusiasmus losgefahren. Die Radstrecke geht so ca 20km raus aus Ingolstadt und denselben Weg zurück. Mit Rückenwind und somit für mich ungewohnten Geschwindigkeiten lief es Bombe.

Naja, Rückweg hin bedeutet ja auch Gegenwind zurück. Aber eytl, wird schon gehen!

Oje, is dann doch schwerer gegangen als angenommen.

In der Wechselzone angekommen ab in die Laufschuhe und los. Nach 100m das Schuhband aufgegangen. Mist…! Also wieder zuschnüren und weiter.

Den ersten Kilometer schnell anlaufen und dann mal schauen, wo man sich einpendelt. 2km später dann brutale Magenkrämpfe bekommen. 

Hatte ja gehört, dass Antibiotika den Magen durcheinanderbringen. Ob es daran lag oder an dem Gel. Mmmh.

Jedenfalls wurden die 10km zu einer Wanderung.

Dann nach geschlagenen 3:14:30 endlich im Ziel angekommen und sich die Finishermedaille, aus Holz, umhängen lassen.

Wurde dann nett von meiner Familie empfangen mit der Bemerkung, das nächste Mal bist du schneller!!

Die Veranstaltung in diesem Jahr war, wahrscheinlich durch die Verlegung des Zielbogens in die Innenstadt, nicht gut durchorganisiert. Ich bin nach dem Zieleinlauf und der Abholung des Wechselbeutels zum versprochenen Shuttleservice gelaufen. Es gab nur 2 Busse die bei weitem nicht ausreichten.

Somit zur Wechselzone zurückgelaufen, mit vielen anderen Teilnehmern. 

Ob ich das im nächsten Jahr nochmal mache? Mal sehen!

Thomas Munke

image1

Details
Elke Morlok
Laufen / Triathlon
10. Juli 2023
Zugriffe: 1730

Silke und Rolf beim U.TLW im Lamer Winkel

 

Übermut tut selten gut….aber fangen wir mal von vorne an.

Am Freitag, den 20.05.2023 machten wir uns mit Freunden auf den Weg in den bayrischen Wald, um beim U.TLW unsere Trailrunning-Saison zu starten. Bereits zum dritten Mal hatten wir uns für Samstag beim anspruchsvollen Trail Lauf hinauf auf den „Oser Riesen“ mit seinen 24 km und 1200 HM angemeldet.

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Kaiserwetter am Wettkampftag ließen die Trailrunner-Herzen höherschlagen. Pünktlich um 12:00 Uhr standen wir gerüstet und in voller Vorfreude an der Startlinie, um das besondere Startritual zu erleben. Der Startschuss fällt, aber die Strecke wird erst durch die Blaskapelle freigegeben, wenn diese die Strecke verlässt, darf die Meute losstürmen.

Die ersten 11 km führen uns in einem ständigen bergauf und -ab über schöne Trails bis zur ersten Verpflegung nach Lohberg.

Rolf sollte heute jedoch die erste Verpflegung gar nicht erst erreichten. Ein schöner wurzeliger Downhill-Trail bei km 6 wurde ihm zum Verhängnis. Mit zu viel Speed und übermütig stürzte er sich – im wahrsten Sinne des Wortes- diesen Trail hinunter und blieb an einer Wurzel hängen, was dann in einem Überschlag mit Kopflandung endete. Er hatte sich wenigstens eine passende Stelle ausgesucht, wo die Ersthelfer sofort zur Stelle waren, um die Kopf- und Knieverletzung sowie diverse Schürfwunden zu versorgen. Somit endete sein Lauf mit einer Talfahrt im Sanifahrzeug.

Nach einem kurzen Check-up bei Rolf vor Ort konnte ich meinen Lauf fortsetzen und war im Nu wieder in meinem Bergpuls unterwegs Richtung Lohberg zur ersten Verpflegungsstation. Ab hier folgt der knackige Anstieg mit 600 HM hinauf auf den „Oser Riesen“. Kurzer Blick vom Gipfel und weiter geht es an die VPII. Nachdem es nun schon ganz schön warm war, kam die Erfrischung gerade recht. Der Weg führte uns weiter am Grat entlang über den Tromsö, wo kleine Kletterpassagen einen Ganzkörpereinsatz fordern und anschließend über den Abschnitt des Holy-Trails der den Läufer nochmals die komplette Aufmerksamkeit abverlangt. Den letzten Abschnitt runter ins Tal kann man es dann nochmal richtig rollen lassen. Immer wieder freut man sich, trotz aller Anstrengungen, über schönen Ausblicke in die wunderbare Natur.

Als mich Rolf nach 3:47 h im Ziel erwartete, war ich sehr erleichtert, dass es ihm soweit ganz gut ging. Die Wunden werden schnell verheilen und die nächsten Trails/Bergläufe sind schon geplant.

  Bild2

Details
Elke Morlok
Laufen / Triathlon
25. Mai 2023
Zugriffe: 2124

Soli Läufer heben ab - Bike & Run ist Trumpf

 

Bei der achten Auflage des "Bike & Run" der Soli Dachau ist gute Laune Trumpf!

2023 05 21 Bike and Run

Am Sonntag, dem 21.05.2023 fanden sich zum 8. mal, 25 Sportler um 10 Uhr am Familienbad Dachau ein, um die 27,4 km (178 Hm) lange Strecke zum Biergarten Jexhof in Schöngeising im 2-er Team (einer läuft und einer fährt Rad, dabei kann beliebig gewechselt werden) zu bewältigen.

Eingefunden haben sich zahlreiche Teilnehmer aus unserer Soli-Laufgruppe, Freunde, und Frank Eismann von der Forice´89 ließ es sich nicht nehmen uns "gute Beine" am Start zu wünschen. Der Himmel weiß blau, angenehme 20 – 25°C die Sonne lachte, wow, welch ein Glück und Läuferwetter!    

Nach den letzten Einstellungen jedes Teams am Rad, Andi organisiert das Gruppenfoto, begaben wir uns zum Beginn der Strecke an der Amperbrücke. Die schon routinierten fanden Ihren Rhythmus und ab ging´s. Die Radler unterhielten sich fröhlich, während die Läufer mit zunehmenden Kilometern sich mehr auf das Laufen konzentrierten und dennoch sich am Ende der Strecke nicht verausgabt hatten, oder vielleicht doch?

2023 05 21 Bike and run Spruenge

Wir liefen und radelten, beobachteten die Tierwelt entlang der Amperauen, gesäumt von Wald und Wiesen am Fluss entlang, am Volksfestplatz Olching vorbei, weiter durch das imposante Gelände der ehemaligen "Zisterzienserabtei Fürstenfeldbruck", vorbei am unter Denkmalschutz stehenden "Zellhof" und einem 300 Jahre alten Eichenpaar, dem breiten Schilfgürtel der Amperauen, der Leitenwälder. Wir querten die kleine Landstraße, die von Holzhausen herführt und da war Sie „die gefürchtete Rampe!!!“ kostete Schweißtropfen, die Schritte wurden kürzer, die Steigung zog sich, der Weg viel wieder sachte bergab, um danach nochmal anzusteigen aber das Ziel war schon nahe. Die Wechsel Läufer/Rad wurden häufiger und da war er der Jexhof mit dem Biergarten. Die Anstrengung und Mühe waren schnell vergessen, die Sonne strahlte und wir genossen einen der ersten Sommertage. Die Getränke flossen, die Speisen waren superlecker, eine tolle Stimmung legte sich über uns……herrlich!!!

Ein toller Tag, an den man sich sehr gerne zurückerinnert, Erinnerungen an die früheren Bike & Run leben auf, Freundschaften schließen sich, es wird sich ausgetauscht und geratscht und freut sich schon vor auf das nächste Bike & Run 2024 und die Veranstaltungen und Trainings die dazwischen liegen.

Der Soli Lauftreff

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Elke Morlok
Laufen / Triathlon
21. Mai 2023
Zugriffe: 4254

Nils Fengler beim XTERRA Gozo Trail am 6. Mai 2023

GOZO BABY ! ODER WARUM 26MIN PRO KM AUCH NICHT SCHLECHT SEIN MÜSSEN!

Auf gehts, pack maß und los, eine Reise nach Gozo:

Nils am Start klein

So endlich ist es Mittwoch und Ich stehe am Flughafen mit der Reisegruppe Ehegattin und Mutter, die auch nochmal nach Gozo wollte. Aber was treibt mich denn nun zu so einem verlängerten Wochenende.

Ich werde nun in ca. 14 Tagen ja 50zig und nach doch mehr als zwanzig Jahren Ausdauersport muss endlich eine neue Herausforderung her.

Ich wollte immer mal über die 42 KM hinauslaufen und so wurde sich mal umgehört. Danke hier an Silke und Rolf, die mir hier den Wahnsinn einbrockten.

Die Sache hörte sich machbar an, 1x um die Insel Gozo laufen, 50km abreißen und dabei 1300 HM überwinden.

Somit ging es ab Jan in die Vorbereitung, dazu mal wieder Danke an Gunnar für die langen Läufe. Es ging in ein kleines, aber sehr feines Nils Resturlaubs Trainingslager nach Bad Wörishofen. Dort dann mein erstes Back to Back Training gemacht.  Do 10km, Fr. 25km und Sa 30 km. dann kurz pausiert, war sehr gut mit Top Wetter.

Dann noch ein paar 30er und eben den Hamburg Marathon als Vorbereitung, so meinte man gut gerüstet zu sein.

Oft die neuen Brooks Cascadia gelaufen und sich außerhalb der befestigten Wege, sehr gut damit gefühlt.

So stand Ich auch in diesen Schuhen beim Check in, die dürfen auf keinen Fall verloren gehen, sonst kann ich gleich wieder einpacken.

Flug dann unspektakulär, 2,5 Std später im suzid-zubringer Bus an die Fähre, Danke dafür FTI ! Der Bulgare der Fahrer war, dabei immer ordentlich geschimpft, das alle nicht fahren können. er aber schon.

Der spinnt ja, wenn ich nicht beim Lauf drauf gehe, dann hier auf der Fahrt durch den Linksfahrfeierabend Verkehr.

Echt irre, dann auf die Fähre, in den nächsten Karren, dieses Mal ein Engländer aus London und endlich sicher ab ins Hotel.

Das Hotel war absolut top, da gab es nichts zu meckern, dann die nächsten Tage mit Abholung des Mietwagens, (wir waren 2,5 Std zu spät und wurden erst mal richtig gefaltet ) Sightseeing, Café trinken auf tollen Plätzen und nochmal ausruhen verbummelt.

Dabei noch 2 Belastungen gemacht, 1x 20min und am Tag vor dem Rennen, nochmal 15min dann war er da…. Der große Tag!!!

RACEDAY!!!

Sonja hat mich an dem kleinen Platz, bei einer Wahnsinnskirche abgeliefert und ich habe dann dort erst mal meine Startunterlagen abgeholt.

Ausgabe so ähnlich wie beim ASV-Mai Lauf, ein kleiner Stand, in der Tüte nicht viel drin, das Teilnehmershirt gabs auch gleich.

Racebreefing:

Dort dann Bernd aus Mannheim kennengelernt, der wird 60 zig und hatte schon Ultraerfahrung.

2 Harte Männer klein

Beim Briefing dann schöne Aussagen wie:

Handy muss aufgeladen sein!

Notruf.nr. eingespeichert!

Wenn jemand sich verletzt, bitte helfen und nicht liegen lassen!

Versorgung alle 10km sonst gibt’s nix!

Rote Punkte und Fähnchen markieren den Weg, wenn unsicher anrufen oder der Intuition folgen!

Wenn jemand aussteigt, abmelden und wenn alles gut geht, sehen wir uns wieder.

Zeitlimit 10 Std!

Peng und ab ging der 140 Läufer Tross…

Was ich noch nicht wusste, von denen sollten nur 120 das Ziel im Zeitlimit erreichen. die anderen irren immer noch über die Insel oder sind einfach ausgestiegen.

Es ging dann ziemlich schnell aus dem Dorf und auf eine Piste die gut zu laufen war..

Ab da dann an die Küste, es gibt im Netz genügend Bilder, das Panorama war beindruckend und echt der Hammer, lief man doch irgendwann an der steil abfallenden Klippe, leicht auf und ab, der Weg war gut und wir kamen mit den leichten HM gut voran.

Dann kamen immer wieder steile Passagen und der Untergrund wurde langsam schwieriger.

Ich kann jetzt nicht jeden KM erzählen. Fakt war, das immer mehr Schotter dazu kam, der mir echt zu gefährlich wurde zum Laufen, vor allem bergab, auf das hatte ich eigentlich gesetzt, aber Pustekuchen.

Das Risiko umzuknicken war für mich, sehr sehr oft gegeben und wenn es dich da dann erwischt und Du liegst mit gerissenen Bändern in der Pampa, ne wollte ich mir echt nicht vorstellen.

So musste auch ich akzeptieren, das oftmaliges flottes gehen, besser ist als laufen.

Ich schreibe das jetzt aus meiner Perspektive, jüngere Läufer mit Trail Erfahrung haben da sicher nen anderen Zugang zu solchen Gegebenheiten.

Nun zur Ernährung, Rolf und Silke warnten mich zu wenig mitzunehmen, das war auch gut.

Nach 10km kam dann auch die Erste Verpflegung, da war noch viel los.

Wasser zum Auffüllen war da, Iso in Bechern, Essen… naja, Salzstangerl, die waren bei der Hitze Top und sonst gabs Orangen.

Bei den anderen Stellen dann zusätzlich Gummibärchen, die hatte ich mit Gels aber selber dabei.

Dann gings weiter, das Panorama änderte sich und ich lief und lief und wanderte und wanderte und kletterte und kletterte und litt immer mehr. Deswegen die Highlights in Stichpunkten, die mir im heißen Kopf hängen geblieben sind:

Der Hammer Ausblick auf den Klippen, einmal umfallen und 50m in die Tiefe.

Die Zwei Läufer mit brutalen Krämpfen, die aber Hilfe ablehnten und sich zur nächsten Verpflegung durchschlugen.

Das Laufen durch Gestrüpp und Disteln, die Wege wurden wirklich von km zu km immer länger und enger.

Ich war froh das ich die langen Socken an hatte, Ich hätte mir die Waden sonst extrem aufgekratzt.

Das Verlaufen an einer Stelle, mit dem Schrei einer Irin, als eine Schlange vor ihr auf dem Schotter kroch, und unter den 15-30 cm breiten Steine verschwand, zugegeben, wir hatte uns alle verlaufen und hatten da nix verloren. Wir mussten, um auf den Weg nach oben zu kommen mal wieder 5 m über schroffes Gestein nach oben klettern.

Der Strand über den wir total überhitzt gingen (Laufen macht wieder mal keinen Sinn bei den losen Sand) und der Badegast der mit 3 Bierdosen entgegen kam. Ich hätte ihm an liebsten eine geklaut.

Danach die Tonne Sand aus den Schuhen ausgeschüttelt und einer Läuferin aus Malta geholfen aufzustehen, die nicht mehr aus der Sitzposition hochkam und nur noch lachte.

Die Gruppe die wir mittlerweile gefunden hatten. Bestehend aus Bernd aus Mannheim mit frischen 60zig Jahren, und eben den vier Malteser Mädels im Alter von Mitte 40.

Wir blieben intuitiv zusammen, um uns nicht weiter zu verlaufen.

12 Augen sehen mehr als 2! (mit Brille)

Dann eine Rampe 200m lang, wie die steile Karlsberg Seite, mit der Aufschrift „my Granny runs faster“ wie witzig. nach 35 km und 5 Std.

Die Wege wurden auf der Ostseite immer schwieriger, aber auch immer schöner, mit Salzgewinnungsbädern und spannenden Untergrund.

Ja und dann passierte es, wir verliefen uns nochmal, keine Ahnung wo die Abzweigung war, aber nach 800m über steinigsten Strand, denn wir wandern mussten, laufen wieder mal null Chance, dafür dieses Mal keine Schlange

Oberhalb sahen wir dann einen LKW, wieder mal durch Dornen und Gestrüpp und Fels nach oben geklettert, da hatten dann die Mädels ihren Auftritt und konnten mit dem Fahrer des Steinbruchs LKW (der Weg zum Steinbruch war staubig wie Sau) klären, wie wir wieder auf die richtige Route kommen, dann gings laufend im weißen Puderzucker weiter. (Nur Sandsteinstaub)

Mein langsamster KM mit 26 min (dafür mit Beratschlagung, Google schauen, Verzweiflung und zusätzlich 50 Hm feinstens gewürzt) und die Beine sahen noch aus wie gepuderter Kuchen.

Dann endlich nach wieder 400 Hm, der erste Rote Punkt an einem Trial, wir feierten Ihn mit lauten „We are back on the track“ rufen.

Wir haben die letzte Verpflegung erreicht, noch 10-12km wir schaffen die auch noch.

Weiter ging`s wie auf einem Klettersteig aus Metall (waren aber nur 3 m ) und schroffen Felsen zum rauf und runter klettern, wieder für die, mittlerweile leeren und harten, Muskeln spaßig. Nur lachen wollten sie nicht mehr.

Langsam ging es aber den Ende zu.

Die Gruppe spaltet sich, da die Mädels zu mir und Bernd meinten wir sollten vorlaufen, eine kann nicht mehr. Wir wünschten noch viel Glück.

Wir sahen die Stadt, in der wir gestartet waren, immer näher kommen und nach 48 Km hatten wir endlich wieder Asphalt unter den Beinen. Wie schön.

Doch Stopp, hatten die Xterra Leute noch Humor und jagten uns einen geheimen Weg durch Büsche ins Stadtzentrum hinauf zur Kirche, dort dann aber über Straßen endlich ins Ziel.

8:56!!!!

Die Garmin zeigte 49,8 km und ich drückte Sie nicht ab, schnappte mir meine Sonja und lief nochmal 300m den Malteserinnen entgegen und feuerte sie auf den letzten Metern an.

Dann hatte ich auch die 50km auf der Uhr und die Gewissheit das ich noch laufen könnte.

Jetzt aber Feierabend !!

Dazu gab es dann ein richtiges Bier, auf das ich mich seit der Begegnung am Strand schon freute.

Ich schleppte mich zum Leihwagen und ab ins Hotel,

Dort am Abend schön gegessen und mit den Bilder des Abends im Kopf und Feuer auf der Haut (ich hatte einen irren Sonnenbrand, darf der Hautarzt nicht wissen, also pssst.. ) in einen tiefen Schlaf, der immer wieder durch einen zu harten Muskeltonus gestört wurde.

Am nächsten Tag, Leihwagen zurück und eine Bustour um die Insel, mit vielen Erinnerungen.

Dann mit dem Flieger wieder pünktlich in München gelandet.

Fazit:

Ich kann das immer noch nicht einschätzen.

Ich war im Ziel echt kaputt… hätte aber noch weiter machen können.

Ich glaube das ich die Energieversorgung mit ca. 5 Litern Wasser, 8 Bechern Iso, 7 Gels, zig Salzstangen und einer halben Tüte Gummibärchen gut hinbekommen habe.

Was in der Betrachtung spannend ist, das Trail laufen einfach ein anderer Sport ist, wandern ist keine Schande, das Tempo pro KM interessiert hier keinen. Beste Pace 5:34, schlechtester KM 26 min, ich konnte auch nie die Zielzeit einschätzen. Am Anfang dachte Ich das Ich unter 8 Std. ins Ziel komme, danach war ich froh im Zeitlimit zu liegen.

Wobei Ich für mich, echt etwas enttäuscht bin, das ich vielleicht maximal nur 2/3 laufen konnte der Rest war, nach meiner Meinung dazu nicht geeignet. Aber wie gesagt es heißt Trailrun und dann ist auch Trailrun drin… und keine Wanderung an der Amper oder breite Wanderwege in Österreich. Das hatte ich etwas unterschätzt.

Drop-out Quote: von 140 Starten kamen 120 ins Ziel, das ist schon ne Hausnr.

Man sollte auf jeden Fall  Lauferfahrung haben, wenn man sowas macht, wer hier überzieht ist raus.

Was schön ist, ist der Zusammenhalt unterwegs. Man kommt sich vor wie in einer Pfadfindergruppe. Wobei das auch gnadenlos ist, man möchte halt dann auch nicht abreißen lassen und sollte sich seine Mittläufer schon gut aussuchen.

Bei uns hat das wirklich super gepasst und der Zusammenschluss ist einfach so gekommen.

Die Irin mit der Schlange, war am Schluss weit vor uns………. Und kam nach uns ins Ziel, da Sie sich einfach nochmal verlaufen hat.

Und da liegt vielleicht mein größtes Bedenken, ob ich sowas nochmal machen möchte.

Die Strecken waren schon gut ausgezeichnet, nur halt nicht soooo  gut, das ein Verlaufen nicht möglich ist und ist dann wirklich nervig,

Wobei die Wege landschaftlich mega waren, aber auch eben schwer und deswegen für den Touri auch nicht beschriftet sind.

Jetzt gibt es erstmal 14 Tage Pause und dann geht’s mal wieder Richtung Triathlon, Erlangen ruft und bei den Soli das Marathon Herbsttraining.

Dank geht an die Soli Lauftruppe, ohne die wäre ich da nicht gestartet, an die Andrea vom Tui Reisebüro Dachau, die mir bei der Planung Top geholfen hat, an den Georgios Orfanidis für die Wunderheilung der Hüfte und die Tipps für den Weg zum Ultraläufer, den Gunnar für die langen Läufe am Samstag. (lang und LAAAANGSAM BITTE ) UND AN MEINE FAMILIE die den ganzen Wahnsinn doch immer mitträgt..

Allen Lesern die bis dahin durchgehalten haben, eine schöne gesunde Saison und alles Gute,

Euer Nils.

Nils klein

Details
Elke Morlok
Laufen / Triathlon
13. Mai 2023
Zugriffe: 4930

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