Nach den eher holprigen Erfahrungen beim 200-km-Brevet – inklusive Stürzen und hartnäckigem Besuch des Defektteufels – zeigte sich das 300-km-Brevet erfreulich entspannt und nahezu störungsfrei. Man könnte sagen: Das Material hielt, und glücklicherweise gab es diesmal auch keine Stürze.

Joeg und seine Mitstreiter von ARA MUC hatten erneut eine tolle und landschaftlich reizvolle Strecke geplant. Sieben Soli-Teilnehmer machten sich auf den Weg rund um den Chiemsee, während Joerg sich für die westliche Variante in Richtung Pfaffenwinkel entschied.

Das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite und bot eine beeindruckende Kulisse. Die Chiemsee-Gruppe harmonierte sehr gut, fuhr gleichmäßig und sammelte unterwegs immer wieder Mitfahrer ein. Mit einem Schnitt von etwa 27 km/h über 300 Kilometer waren wir recht zügig unterwegs.

Die Route führte über Anzing, Haag und Wasserburg einmal um den Chiemsee. Gegen 20:00 Uhr wurde in Holzkirchen eine wohlverdiente Pause eingelegt – inklusive klassischem Abendessen bei McDonald’s und einem stimmungsvollen Sonnenuntergang.

Zur letzten Etappe zum Roecklplatz ging es dann mit Licht, bevor es durch das lebhafte Münchner Samstagabend-Treiben zurück nach Hause ging. Insgesamt ein rundum gelungenes Brevet – diesmal ganz ohne unerwartete „Überraschungen“.

 
 
 
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