Die Soli Dachau im Velodrom, Ostersonntag 2026
Bahnradfahren ist wie Fahrradfahren – nur ohne Bremsen, ohne Gangschaltung und mit der leisen Frage im Kopf: „Warum fahre ich eigentlich freiwillig im Kreis herum und an der Wand hoch?“ Bahnradfahren ist aber auch die Erkenntnis, wie schnell man sich mit eigener Körperkraft bewegen kann.
Zehn Solis stellten sich unter der Anleitung von Andreas und Tom der Herausforderung auf der Peter-Kraus-Radrennbahn in Augsburg.
Nach einer kurzen Theorie ging es aufs Rad. Für manche brauchte es ein bisschen Überwindung, andere sind einfach losgefahren und erlagen sofort dem Rausch der Geschwindigkeit.
Mit der Zeit wurden alle sicherer, die Runden flüssiger und auch die Geschwindigkeit höher – am Ende ging es für alle mit deutlich über 30 km/h dahin.
Ein schwieriges Thema war die Ablösung in der Gruppe. Klingt harmlos, erfordert aber Geschicklichkeit, etwas Übung und am Anfang definitiv Überwindung, steil gegen die Bahn zu fahren und sich wieder fallen zu lassen. Nach anfänglichem Durcheinander hat es aber gut funktioniert.
Nach etwa drei Stunden und intensiver Arbeit für die Beine war es dann Zeit, die Kohlenhydratspeicher mit Pizza und Pasta aufzufüllen.
Fazit: Herausforderung bestanden, alle heil geblieben und nebenbei auch noch eine Menge Spaß gehabt.


