24h Stunden Rennen in Kelheim 2026
Eine außergewöhnliche Herausforderung stellten sich Herbert Thurner, Stephan Moll, Michl König, Julian Drabnitzke und Thomas Struck beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen in Kelheim. Gemeinsam mit rund 1.250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gingen sie auf den anspruchsvollen 17 Kilometer langen Rundkurs, der pro Runde mit rund 200 Höhenmetern gespickt war.
Neben der sportlichen Herausforderung verlangten auch die äußeren Bedingungen den Fahrern alles ab. Bei Temperaturen um die 30 Grad am Tag wurde jede Runde zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Doch die besondere Atmosphäre machte vieles wett: Die gesamte Region steht hinter dieser Veranstaltung. Vor allem am Anstieg sorgten unzählige Zuschauer Tag und Nacht für eine beeindruckende Stimmung und feuerten die Fahrer lautstark an – selbst tief in der Nacht.
Am Berg fuhr jeder sein eigenes Tempo, denn dort entscheidet die individuelle Leistungsfähigkeit. Auf den flachen Passagen und in der Abfahrt war dagegen Taktik gefragt. Wer das Glück hatte, eine passende Gruppe zu finden, konnte sich im Windschatten abwechseln und wertvolle Kräfte sparen. Das Fahren in einer gut harmonierenden Gruppe machte oft den Unterschied zwischen einer schnellen und einer durchschnittlichen Runde. Wer alleine unterwegs war, musste deutlich mehr Energie investieren und verlor entsprechend Zeit. Manchmal ist man aber einfach nur Sportsmann und gibt Schwächeren Windschatten.
Eine der größten Herausforderungen eines 24-Stunden-Rennens ist jedoch die richtige Verpflegung. Nach stundenlanger intensiver Belastung signalisiert der Körper oft keinen Hunger mehr, obwohl er dringend Energie benötigt. Trotzdem muss kontinuierlich gegessen und getrunken werden, um die Leistungsfähigkeit über viele Stunden aufrechtzuerhalten.
Unser Team meisterte diese Herausforderung mit Bravour. Nach 23 Stunden und 36 Minuten standen beeindruckende 770 Kilometer, 9.500 Höhenmeter und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,7 km/h auf dem Tacho. Mit dieser starken Leistung erreichten unsere fünf Fahrer einen hervorragenden 8. Platz unter 27 Teams – ein Ergebnis, auf das das gesamte Team stolz sein kann.

Vor dem Start

Julian am Start

Wechselzone in der Nacht

Im Ziel nach 24h







