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Soli

Warum läuft man einen Halbmarathon nicht einfach nur im Flachland? Na, weil es in den Bergen auch Spaß macht!

Es war am 7. Oktober als Elke und ich am Start in Söll beim Pölventrail standen, und was war… das ganze Jahr Sonnenschein, aber wenn wir zwei starten, so wie beim Stilfser Joch Radtag - Regen !!

Egal, Augen zu und durch. Es war zwar dann alles nass und glitschig, aber wir zwei haben die 23km mit 1240 Höhenmetern trotzdem gut und gesund gemeistert.

Und wir haben sogar nicht mal schlecht abgeschnitten: Wir wurden 4. und 5. von 18 in unserer Altersklasse.

Aber darauf kam es uns gar nicht an.
Wir wollten uns einfach ein schönes Mädels-Wochenende machen - mit einer kleinen Sporteinlage ;)

Kann gut sein, dass das nicht unser letzter gemeinsamer Berglauf war…

Elke & Claudia

clau elke poelventrails18

Eigentlich war meine erste Langdistanz bei ruhigem Herbstwetter geplant. Meine erste Langdistanz, wo ich doch mittlerweile schon am Ende der „Agegroup“  55-59 angekommen bin, sollte möglichst reibungslos verlaufen.

Erstens kommt es anders, Zweitens als man denkt: Anstelle des milden italienischen Herbstwetter waren es am Wettkampftag  dann hochsommerliche 33 Grad mit 95% Luftfeuchte.  Dann kam auch noch die Nachricht dazu, dass, wegen der Wassertemperatur von 25 Grad,  Neo-Verbot ausgesprochen wurde.

25 Grad Wassertemperatur  sind zwar eigentlich warm, aber für jemanden wie mich, der extrem schnell friert, ist die Wassertemperatur bei über einer Stunde im Wasser dann doch eine Herausforderung. Dank der vielen Quallen (auch die mögen warmes Wasser) durften die Altersklassen Athleten dann aber doch mit Neo auf die Reise gehen.

Und diese Reise ging dann gegen 8:00 Uhr los. Mein Schwimmen war besser als gedacht. Ich hatte mich bei 1:20 - 1:30 für die 3.8km eingeordnet. Aber bereits nach 1:16 hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen.

Glücklich über den guten Einstieg ging es dann auf die Radstrecke. Zwei Runden waren zu fahren, überwiegend flach, mit zwei ernstzunehmenden Hügeln im Profil (180.5km mit 800Hm). Da ich bedingt durch meinen späten Schwimmstart im hinteren Feld auf das Rad gestiegen bin, war ich ständig am Überholen. Zum Ende des Radfahrens drückte der vom Meer kommende Gegenwind meinen Schnitt. Aber beim Wechsel von der Zeitfahrmaschine auf die Laufschuhe war ich dann mit einem 33er Schnitt doch genau auf meinem Plan für die Raddistanz.

ASchallert Bike IM italy ASchallert swim IM italy

 

Das Laufen ging überraschend gut los. Auf Dauer konnte ich aber die anfänglich eingeschlagene Pace von 5:50 nicht halten. Die Schmerzen in den Oberschenkeln nahmen mit jedem Kilometer zu. So fiel der Schnitt am Ende auf 6:20. Dennoch dachte ich zu keiner Zeit ans Gehen oder Wandern, da war irgendwie ein No-Go in meinem Kopf.

Auch wenn es im Augenblick des Wettkampfes alles sehr weit und lang war, rückblickend vergingen die vier Mal 10km wie im Fluge. Die letzten zwei Kilometer waren sowieso nur noch vom Gefühl getrieben, ein Ziel erreicht zu haben, auf das ich lange hingearbeitet und trainiert habe.

Was ist geblieben- ein paar Blasen, keine ernsthaften überlastungsbedingten Verletzungen (Laufen!!) und das Gefühl auch am Ende der 50er Jahre noch größere sportliche Ziele zu erreichen.

Ach ja die Zeit: Es waren 11Stunden 24 Minuten und damit bin ich von den 114 Altersgenossen 27er geworden.

Triathlon ist ja eigentlich der Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen. Aber manchmal kommt es anders...

Zwei Tage vor dem IRONMAN in Hamburg wurde bekannt gegeben, dass das Schwimmen abgesagt werden musste. Grund hierfür war die viel zu hohe Blaualgenkonzentration in der Alster. Um die weit über 2.000 Teilnehmer zu schützen, wurde daher auf einen zusätzlichen 6-Kilometer-Lauf, anstelle des 3,8km Schwimmens, ausgewichen. So wurde dann aus dem Triathlon ein Duathlon.

Markus hatte sich mit einem minimalen Trainingsprogramm vorbereitet. Für ihn war es die dritte Triathlon Langdistanz. Bei schwül-warmen Temperaturen absolvierte er 6km Laufen, 200km Radfahren und den abschließenden Marathon in 11:42:42. Insbesondere zum Ende des Marathons machte Markus die hohe Temperatur zu schaffen. An den Verpflegungsstellen kühlte er sich regelmäßig mit Eiswasser ab. Glücklich und mehr als zufrieden im Ziel belegte Markus Platz 204 in seiner Altersklasse.

Markus Witte IM2018 HH

M O

Der Genussmarathon Stockholm, 42,195 km durch die schwedische Hauptstadt zog Moni und Olaf Löhner schon lange an.

Es war Ihr härtester Lauf seit jeher!

Der Start war um 12:00h bei 30°C, die Straßen waren in sehr schlechtem Zustand und viele Trambahnschienen behinderten. Dazu kamen noch 200 Höhenmeter und das meist in der prallen Sonne! Eine echter Härtetest!! Ankommen im einstigen olympischen Stadion von 1912 war das einzig wahre Ziel und das haben Sie geschafft!

Unter insgesamt 13000 Finishern liefen beide gemeinsam nach 4:29h durch das Ziel. 

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!!


Der 7,9 km lange Rundkurs beinhaltet 150 Höhenmeter und führte in fünf Runden durch die Innenstadt von Aschaffenburg. Das Kopfsteinpflaster und der wechselnden Belag fordern erhöhte Aufmerksamkeit. Jede Runde führt zunächst leicht bergab, dann um die Kurve rum und leicht bergan, durch eine Parkanlage, die Gassen der Altstadt, zum Ziel auf dem Marktplatz vor der Schloss Johannisburg.

Monika und Olaf Löhner gehen gemeinsam durchs Leben und finishen auch gemeinsam mit einer Zeit von 43:17 Min.

Unsere Moni erreichte in der W50 den AK Platz 21, gesamt: 181 und Olaf erreichte in der M50 den AK Platz 134, gesamt 894.

Gesamt gab es 2084 Finisher und schnellster war Kiprono Emmanuel (1993) aus Kenja, mit einer Zeit von 22:17 Min.

Ihr seid ein tolles Team!!