Soli

Bike and Run hat sich inzwischen als sinnvolle, aber auch sehr spannende Trainingsmethode bzw. Wettkampfmodus etabliert. Bei der Soli Dachau gab es bereits fünf Veranstaltungen im jährlichen Rhythmus. Unsere Freunde von Triathlon Karlsfeld luden uns am Samstag den 12.10. zur ersten Auflage ihres Bike and Run ein. Über exakt 15km ging es vom Gelände des TSV Eintracht Karlsfeld um den Karlsfelder See zur Ruderregattastrecke und zurück. Der alljährliche Bike and Run der Soli ist als Familienausflug gedacht, bei dem der Wettkampfaspekt im Hintergrund steht. In Karlsfeld ging es diesmal sehr ambitioniert zur Sache. Von der Soli waren Steffi Starp, sie fungiert auch als Leichtathletik Trainerin in Karlsfeld, sowie Steffen Illig und Thomas Struck am Start. Steffen und Tom planten den B&R als intensive Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter. Dementsprechend absolvierten die Beiden, als Team, die 15km in 55:50, was einer Pace von 3:44 pro km entspricht.

Trotz der immensen Anstrengung hat die Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht.

Vielen Dank für die Einladung an Arti und die Freunde beim TSV Eintracht Karlsfeld.

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Nach der Intervall - Pyramiede in der letzten Woche stand diese Woche eine kleine“Bergtour“ am Fürstensteig auf dem Trainingsplan.

Wie gewohnt ging es um 18:45 beim ASV Gelände los. Gemeinsam liefen wir uns die 2km hin zum Fürstensteig ganz locker ein. Danach ging es 30 Minuten, im individuellen Tempo, den Treppenweg vom Mühlkanal zum Fürstenweg nach oben und in einer kleinen Schleife über die Christian Heigl Strasse wieder nach unten. Pro Anstieg waren so ca. 40 Höhenmeter zu absolvieren. Die Schnellen, allen voran unsere federleichten „Bergziegen“ Steffi, Anja und Stefan, kamen so auf 6 Runden mit 240 Höhenmeter. Die Bergtour war für alle anspruchsvoll und schweißtreibend, der ein oder andere kam kurzzeitig in die Nähe seines Maximalpuls. Einmal mehr hatten alle ihren Spaß bei dieser kurzweiligen Einheit. Nach kurzer Verschnaufpause ging es wieder locker zurück zum Ausgangspunkt.

Angepasst an den Jahresturnus werden wir die Trainingsintensität in den nächsten Wochen sukzessive reduzieren. Dementsprechend wird beim nächsten Training der Schwerpunkt Koordination und Technik sein. Ausserdem treffen wir uns nach dem Lauftraining am 19.9. wieder zu unserem Läufer/Triathlon Stammtisch in der Gastätte beim ASV Dachau.

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Vorher: Alle haben gute Laune Nachher: Immernoch haben alle gute Laune
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Einmal mehr ließen sich die Soli-Runner nicht vom Wetter abschrecken. 16 Läufer waren trotz Regen beim Lauftraining auf der Tartanbahn am Donnerstagabend dabei. Mit Magitta begrüßten wir eine neue Schnupperläuferin.

Auf dem Programm stand eine Intervall-Pyramide. Die „an der Schwelle“ gelaufenen Intervalle steigerten sich von einer auf fünf Minuten und reduzierten sich wieder auf eine Minute, zwischen den Intervallen zwei Minuten Pause. Unsere Schnellsten brachten es so auf 11,5km, die Genussläufer absolvierten 8km. Am Ende waren alle zufrieden sich gut verausgabt zu haben. Alle waren pitschnass, ob vom Schweiß oder vom Regen ließ sich danach nicht mehr feststellen.

Nächsten Donnerstag werden es ein paar Höhnemeter werden, lasst euch überaschen...

Mit viel Vorfreude, einer ordentlichen Portion Respekt und einem unguten Gefühl bezüglich der Wettervorhersage machten wir (Achim, Herbert, Thomas „Lemi“ Lemberger und Thomas Struck) uns auf den Weg zum Nürburgring, der umgangssprachlich auch die Grüne Hölle genannt wird. Im Rahmen des Rad am Ring Events starteten wir, für die Soli Dachau, als 4er-Team beim 24 Stunden Rennen. Einmal mehr macht die „Grüne Hölle“ ihrem Namen alle Ehre. Auf der 26km langen Achterbahn durch die Hocheifel sind 580 Höhenmeter zu absolvieren. Bekannt ist die Gegend aber auch für ihre Wetterkapriolen.

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Unser Rennen als Chronologie:

13:46: Achim macht sich zusammen mit den 700 anderen Startfahrern der 4er Teams auf die erste Runde. Es hat knapp über 30 Grad.  Auf Achim folgt Lemi, Herbert und Tom. Wir fahren jeweils eine Runde.

16:00: Es beginnt zu regnen. Es wird extrem rutschig, das Regenwasser in Verbindung mit dem Gummiabrieb auf der Strecke wirkt wie Schmierseife. Es kommt zu vielen unschönen Stürzen. Wir bleiben zum Glück davon verschont. Trotz Regen „grooven“ wir uns ein. Wir rollen unter den schnellsten 10% mit. Jeder versucht seinen Rhythmus von Fahren, Erholen, Essen und solch "profanen“ Dingen wie kochen und abwaschen zu finden.

Der Ironman Lanzarote ist sicher die außergewöhnlichste, aber auch die renommierteste Triathlon Veranstaltung in Europa. Der Glutofen und der starke Wind in der Lavawüste sind berüchtigt. Markus Witte hat sich nicht scheuen lassen und sicherte sich bereits im Vorjahr einen der hart umkämpften Startplätze.

Aufgrund hoher Arbeitslast ist Markus im Vorfeld nicht wirklich gut zum Trainieren gekommen. Der Trainingsumfang war im Schnitt pro Woche: 2,5 km Schwimmen, 38 km Laufen, 125 km Radfahren. Sinnvoll wäre das doppelte.

Ironman Lanzarote 2019 Markus

Am Wettkampftag kam es dann heftig. Bei Windstärke 4-5 war es insbesondere auf der Radstreck sehr anspruchsvoll. Es erreichten von den 236 Startern in der AK 50-54 lediglich 185 das Ziel. Markus belegte mit 15h:43min:13s  Platz 152.

Das Fazit von Markus: Dieser Ironman ist ein absoluter Traum. Allerdings, wegen Hitze, Wind und vielen Höhenmetern, nicht ganz so einfach. Ich war letzlich glücklich, solide zu finishen. Lanzarote muss man als Triathlet unbedingt machen. Ich werde wahrscheinlich nächstes Jahr noch mal antreten! Aber!!: Das verspreche ich, mit gescheitem Radtraining