Lange mussten die Wetterdaten und –prognosen intensiv studiert werden. Doch dann konnte wie  ausgegeben der diesjährige SOLI Freeride Event stattfinden.

2014-03-20 Freeride-Event 1 KrMa

…herrlicher Panoramablick am Hundskogel“ (2238Hm)…  

 

Ausgewählt wurde das Skigebiet Obertauern. Dort wurden von der Wetterfee mindestens sechs Sonnenstunden vorhergesagt – gewesen sind es letztendlich mehr als neun Stunden Kaiserwetter ! Das sich die Gebietswahl als richtig erwiesen hatte machte spätestens eine SMS eines Kollegen von uns klar: „…waren in Südtirol, 16 Grad, Regen, sind früher nach Hause gefahren…“

Jeweils ausgerüstet mit einem Lawinen Verschütteten Suchgerät am Körper, einem Rucksack mit Lawinensonde und Schaufel ging es dann von Beginn an ab ins Gelände. Zusätzlich wurden noch Kartenmaterial, Kompass, Höhenmesser und weitere Hilfsmittel mitgenommen.

Bereits während den Liftfahrten wurde das Gelände und die jeweilige Situation beurteilt, die beste „Line“ gewählt und etwaige Gefahrensituationen bewertet. Trotzdem wurde vor jedem Befahren eines Hanges noch einmal eine kurze Checkliste durchgegangen um das Auftreten alpiner Gefahren und deren Fehlerquellen zu minimieren.

 

2014-03-20 Freeride-Event 2 KrMa

…Christoph beim „Drop“…

 

Bei der Schneebeschaffenheit war hauptsächlich „Frühjahrfirn“ zu finden aber auch der ein oder andere Hang mit staubigem Altschnee. Je nach Tagesverlauf wurden natürlich die Pisten so gewählt das die Hangorientierung jeweils die besten Bedingungen ergaben.

Bei den Steilheitsgraden des Geländes blieben auch keine Wünsche offen. Von 20°-Neigung mit tollen „Pussylines“ bis zur 45°-Neigung, wie z.B. in der Rinne mit dem melodischen Namen „Kanonenrohr“, konnte jeder seinen Mut beweisen.

Alles in allem war das 2. Freeride Event wieder eine super Veranstaltung und machte Lust auf mehr. Die Teilnehmer waren mehr als zufrieden und ausnahmslos glücklich über einen perfekten Skitag.

 

2014-03-20 Freeride-Event 3 KrMa

…Udo im „Kanonenrohr“…

 

Viele Skigebiete sind noch bis Ende April geöffnet – vielleicht geht sich ja noch ein weiterer gemeinsamer Freeridetag aus ? Wir freuen uns auf Euch und sind bereit !

2104-03-18 Abschlussfahrt 1 KrMa

Als eines der letzten großen Highlights einer sehr langen und intensiven Skisaison ist die SOLI Dachau am 15.03.2014 zur diesjährigen Saisonabschlussfahrt nach Hochfügen ins Zillertal aufgebrochen. Pünktlich um 6:20 Uhr ging es mit einem 4-Sterne Reisebus vom Parkplatz des Familienbad in Dachau über Karlsfeld und die A99 in Richtung Berge los.

Mit der Auffahrt auf die Salzburger Autobahn bekamen die hungrigen Reisenden ein bayerisches Frühstück mit Weisswürsten oder Wiener und Brezen serviert. Bayerische Traditionsgetränke oder frischer Kaffee füllten die Zellen mit Flüssigkeit.

Im Skigebiet angekommen wurden noch schnell die Liftkarten besorgt die Kinder und Jugendlichen in Gruppen eingeteilt und schon ging es los. Der Schnee war für diese Jahreszeit noch perfekt und vor Allem ausreichend vorhanden. Es konnten ohne weiteres auch Abfahrten neben den Pisten bestritten werden.

Die SOLI Jugendgruppe machte vor dem Mittagessen „eine Reise durch das Skigebiet“…, d.h. jeder Lift und jede Piste wurden befahren. Lange und kurze Kurven wechselten sich ab und auch der Untergrund wurde von Piste auf Offpiste von Zeit zu Zeit umgestellt.

2104-03-18 Abschlussfahrt 2 KrMa

Nach dem Mittagessen fand ab 14:00 Uhr dann die Vereinsmeisterschaft statt. Auf der extra reservierten Piste „Paffenbühel II“ waren 45 Rennfahrer am Start. Unterteilt in Leistungsgruppen sowie Gästegruppen wurden die Sieger der einzelnen Klassen ermittelt. Das Ergebnis werden wir Euch bei der Saisonabschlussfeier im Mai bekannt geben - die Einladung hierzu erfolgt in Kürze.

Kurz schon einmal vorab – Vereinsmeister 201 sind Julia Kraßnitzer bei den Damen und Markus Kraßnitzer bei den Herren.

Nach dem Skitag ging es zum Après Ski in die Kristallbar. Dort wurde gefeiert, gelacht und ein riesiges Grillbuffet mit Fleisch und Salaten vertilgt.  

Um 18:30 Uhr ging es mit dem Bus wieder nach Hause. Nach erfolgreicher Heimfahrt stiegen die Teilnehmer glücklich aus dem Bus in Dachau aus.

Die meisten Teilnehmer werden jetzt überganslos auf das Rad wechseln. Dabei wünschen wir Euch viel Spaß und eine verletzungsfreie Saison. Die „Hardcore“ Skifahrer werden sich noch bis Mitte Mai in den Bergen tummeln; z.B. beim SOLI-Freerideevent in Südtirol oder bei diversen Tourenfortbildungen – danach haben diese sich aber auch ein paar ruhige Monate verdient.

 

Die Skirennsportabteilung der Soli Dachau e.V. hat heuer zum zweiten Mal am Audi Skizentrum Sonnenbichl in Bad Wiessee den Auftakt zum Landkreiscup „Ski Alpin 2014“ gestartet. 

 

Soli Gruppenbild

 

Nach wochenlangem Föneinfluss mit frühlingshaften Temperaturen mussten im Vorfeld einige Trainingseinheiten abgesagt werden. Umso erfreulicher war dann der lang ersehnte Schneefall, pünktlich zum Großereignis der Skirennabteilung.

Dieser überaus anspruchsvolle Hang erforderte bei anhaltendem Schneefall und Windsturm  äußerste Disziplin und skifahrerisches Können.

 

Jacqueline Striedl

Der Sonnenbichl ist der Ski-Hausberg in Bad Wiessee, am Tegernsee und war Treffpunkt der kompletten Skielite aus dem In- und Ausland. In den 80iger Jahren wurden dort einige Großveranstaltungen wie z.B. Herren Weltcup-Rennen, sowohl bei Tag als auch bei Flutlicht ausgetragen.

Nicht nur die derzeit bekanntesten Skisportler aus dem Tegernseer Tal, besonders zu nennen unsere aktuelle Olympiasiegerin im Riesenslalom, Viktoria Rebensburg und der Olympiateilnehmer im Skicross, Simon Stickl, auch viele aktuelle Skigrößen wie Doppelolympiasiegerin Maria Riesch, Felix Neureuther und Marcel Hirscher aus Österreich, haben in ihren Jugendjahren am Sonnenbichlhang ihre Spuren heruntergezogen.

Ca. 60 freiwillige Helfer unterstützten Markus Krassnitzer, den Abteilungsleiter (Skirennsport) der Soli, bei den großen und kleinen Vorbereitungs- und Durchführungsarbeiten, die bereits am Samstag anfingen und Sonntag spät abends zu Ende waren.

Für die 145 Teilnehmer, die in 20 Renn- bzw. Altersklassen starteten, war dieses Rennen im heimatlichen Oberbayern eine gelungene Veranstaltung. Außer kleineren Ausrutschern und Stürzen verlief das Rennen, das in zwei Durchgängen ausgetragen wurde, unfallfrei.

Die Skifahrinnen und –fahrer lieferten sich und den zahlreichen Zuschauern spannende vier Stunden.

Als Tagesbeste kamen Jacqueline Striedl, vom Grasskiclub Dachau und Philipp Mair, vom vom SC Odelzhausen, ins Ziel. Die Mannschaftswertung ging an den SC Odelzhausen.

 

 

Philipp Mair

 

 

Gegen 16 Uhr fand durch Wolfgang Moll, den Solivorsitzenden, zusammen mit Markus Krassnitzer die Siegerehrung statt. 

 

 

Wie geplant wurde am Wochenende der Erste-Hilfe Kurs durch die Malteser durchgeführt. Mit dabei waren 20 Teilnehmer aus den Abteilungen Rad- und Skisport in allen Altersklassen. Hintergrund für den Kurs war das alle Übungsleiter der Skiabteilung einen aktuellen Erste-Hilfe-Schein besitzen sollten. Aus Diesem Grund wurde ein kompletter Kurs gebucht und mit weiteren Interessenten bereichert. Das dies eine gute Idee war sah man gleich am Anfang an Hand einer Teilnehmerumfrage. 50% hatten eine Erste-Hilfe-Ausbildung älter 20 Jahre. 20% hatten keine Ausbildung. 30% hatten eine Erste-Hilfe-Ausbildung zwischen 3 und 7 Jahren alt. Gerade bei unseren Sportarten die alle nicht ungefährlich sind kann leider sehr schnell immer etwas passieren.

 

Helfen muss generell jeder – unsere 20 Teilnehmer kennen jetzt zumindest die Grundlagen.

Denn der 1. Hilfe-Kurs ist eine Vorbereitung auf das was einen erwarten kann. Der Einsatz  als Ersthelfer sowie die Durchführung von Hilfsmaßnahmen wird im Ernstfall wahrscheinlich improvisiert werden; frei nach dem Ausbilderzitat: „alles ist besser als der Tod“.

Begonnen wurde die Ausbildung mit den Basics wie z.B. Notrufnummer, stabile Seitenlage und lebensrettende Maßnahmen. Weiter ging es mit dem Auffinden einer bewusstlosen  Person und der Herz-Lungen Wiederbelebung. Zudem wurde auch der Umgang mit einem Defibrillator trainiert.

Nette Sprüche durch den Ausbilder konnten als Eselbrücken verwendet werden und helfen hoffentlich im Ernstfall. Hier ein paar nette Beispiele: „die Nase kann in der sogenannten Schweinchen-Position am Besten abgedichtet werden“, oder „der Ersthelfer steckt in den Körper nichts hinein, holt aber auch nichts raus“, oder „ein Verband soll nicht schön aussehen sondern nur helfen und nicht schädigen“…

Die Art der Ausbildung und der lockere aber sinnhafte Umgang mit einem schwierigen Thema motivierte die Teilnehmer. Alle waren vom Anfang bis zum Ende hochkonzentriert dabei und hatten sehr viel Spaß.

 

Abschließend gab es für die Teilnahme noch den Erste-Hilfe-Schein im gedruckten Format.

Für unsere jugendlichen Teilnehmer ist das mehr als praktisch da dieser Schein für die Führerscheinprüfung oder auch für die Übungsleiterprüfung zählt.

Am schönsten wäre es das die Teilnehmer das Erlernte nie anwenden müssen. Sollte es aber trotzdem der Fall sein werden unserer Meinung nach aber große Teile der Ausbildung schnell und sicher abrufbar sein !

Am Samstag Morgen, pünktlich in der Früh um 9:00 Uhr, trafen sich zwölf Solisten um am Abendteuer Kletterinsel in Fürstenfeldbruck teilzunehmen.

Nach einer kurzen Einweisung in die Klettergartenrichtlinie wurden die Aktiven in das Klettergeschirr verzurrt. Weiter ging es mit dem „wie hänge ich mich richtig ein und wie funktioniert ein Flying Fox ?“.

Dann ging es richtig los – Begonnen wurde am leichtesten Parcours. Doch selbst dieser war schon in einer beachtlichen Höhe und die Übungen alles andere als einfach. Doch mit gutem Zureden und Hilfestellungen klappte das Ganze immer besser. Dabei wurde nicht nur das Geschick und das Balancegefühl des Einzelnen geschult sondern auch das Zusammenhalten im Team !

           

…Hannah in „Monkeystyle-Position…                                              …Angst ?...

Nahezu alle Teilnehmer konnten zum Schluss das Begehen aller 4 Schwierigkeitsstufen vorweisen. Die einen hocherfreut und angstfrei, die anderen etwas blasser…

Das Wichtigste war aber das Miteinander und das alle Teilnehmer ein Strahlen im Gesicht hatten !