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Schon im Frühjahr dieses Jahres war klar, das ich diesen Sommer nicht in der Heimat verbringen werde, sondern in Mexiko. Grund war eine zweimonatige Geschäftsreise zum neuen BMW-Werk in San Luis Potosi. SLP ist eine Großstadt mit etwa 750.000 Einwohnern und liegt auf einer Hochebene auf knapp 2000m Höhe.

Schnell war klar, dass die Stadt wirklich extrem fahrradunfreundlich ist. Es gibt meist nur 4- oder 6-spurige Straßen ohne Seitenstreifen. Die Nebenstraßen sind nur mit einem MTB-Fully wirklich benutzbar. Diese Situation führt dazu, dass die Einheimischen selbst bei 30 Grad und strahlendem Sonnenschein auf der Rolle trainieren.

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Meine Wohnung hier liegt zum Glück direkt neben einem der besten Radgeschäfte der Stadt. Nach wenigen Tagen haben die mir ein eigenes Rennrad zur Verfügung gestellt. 9kg schwer und mit einer „hochmodernen“ Tiagra-Schaltung. Aber sie tut ihren Dienst.

Da ich am ersten Wochenende noch kein Rad hatte, war ich der Meinung mal bergauf joggen zu müssen. Das ging keine Minute gut und dann stand ich mit einem irren Puls da und habe nach Luft geschnappt. Die Luft hier ist wirklich ziemlich dünn.





Nachdem ich nun ein Rad hatte, ging es an die Erkundung der Umgebung. Ganz in meiner Nähe gibt es riesengroßen Park, der größer ist, als der Englische Garten. Eine Runde im Park hat 8,2 km. Dummerweise wird der Park um 19.00Uhr geschlossen, sodass er für die Feierabendrunde eher nicht zu gebrauchen ist.

Einheimische Radfahrer gaben mir dann den Tipp, dass es am sichersten ist, auf der Autobahn zu trainieren. Hört sich ziemlich komisch an, ist aber tatsächlich so. Zu meinem eigenen Erstaunen habe ich auf dem Mittelstreifen des Highways einen 11km langen Radweg entdeckt, der nun zum meinem besten Freund wurde.

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Da es außerhalb der der Stadt bergauf geht, findet der größte Teil meiner Touren auf einer Höhe von über 2.000 m statt. Das Maximum liegt bei 2.340 m. Das Klima hier ist wirklich super angenehm. Tagsüber hat es zwischen 25 und 32 Grad und nachts kühlt es auf 14 Grad ab. Da die Luft außerdem sehr trocken ist, kommt man kaum ins Schwitzen. Regen gibt es durchschnittlich nur 3x pro Monat. Ich musste in 2 Monaten keine einzige Tour ausfallen lassen.

Durch die geringen Niederschläge hat die Landschaft den Charakter einer Halbwüste. Es gibt nur wenige Bäume und dafür umso mehr Kakteen. Bemerkenswert ist auch der Wind. Der kommt grundsätzlich und ohne Ausnahme immer aus Osten. Das scheint hier so gesetzlich vorgeschrieben. 😊 Durch diese Konstellation habe ich bergauf immer Rückenwind. Auch nicht schlecht.

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Die einheimischen Radfahrer hier sind echt heftig drauf. Vor einer Woche habe ich mich mal 50 km lang an zwei drangehängt. Die sind bei einer normalen Trainingseinheit einen 36er Schnitt gefahren. Möchte gar nicht wissen, wie die hier Rennen fahren.

Aber auch hier in Mexiko gibt es den altbekannten Konflikt zwischen Rad- und Autofahrern. An einer Kreuzung haben sie deshalb unter einem Stoppschild ein Extraschild aufgehangen mit der Beschriftung „Nicht noch mehr tote Radfahrer!“ Dass das Schild ernst gemeint ist, habe ich dann vor 3 Tagen erfahren. Kurz vor Ende meiner Feierabendrunde lag ein toter Radfahrer ohne Helm direkt neben der Straße neben seinem demolierten Rad. So richtig interessiert hat das keinen. Scheint hier leider normal zu sein.