Die 460 km und 4.100 HM lange Strecke führte kaum an Bergkirchen vorbei, da hatten wir bereits unsere erste Panne. An Werner Stocks Rad mussten Schlauch und Mantel getauscht werden. Nach dieser Zwangspause ging es weiter nach Neuburg an der Donau, Weißenburg im Altmühltal, Herrieden bis nach Uffenheim, wo wir laut Marschtabelle pünktlich um 19:23 Uhr eintrafen. Wir hatten die Hälfte der Strecke erreicht und machten in einer Pizzeria einen längeren Stopp, um unsere Speicher wieder zu füllen, denn es sollte eine kalte Nacht werden.

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Am Main entlang fuhren wir entspannt nach Schweinfuhrt, holten unseren Stempel und von dort aus ging es dann durch die hügelige Rhön bis nach Mellrichstadt. Auf diesem Abschnitt freuten wir uns auf jeden Anstieg, denn das Tempo wurde gesenkt und durch die Anstrengung wurde es uns wenigstens wieder warm. Bei Temperaturen um die -5° C ist sogar unser Wasser in den Trinkflaschen gefroren.

An dem eingeplanten Autobahnrastplatz wärmten wir uns wieder auf, und ab 5 Uhr rollten wir dann in den Tag hinein. Es wurde immer heller, doch die Temperaturen blieben noch um den Gefrierpunkt, bis sich langsam die Sonne durchkämpfte.

In Breitungen, unserer letzten Kontrollstelle, hatten wir keine Zeit mehr für Pausen, denn wir wollten noch in der Karenzzeit von 24 h ankommen.

Nun begannen die letzten Mühen über den Rennsteig zum Schlussanstieg zur Wartburg.

Auf dieser Strecke musste noch fleißig für unseren Kapitän Werner Spatzenegger gearbeitet werden, der Dank geschlossener Mannschaftsleistung den „Teamschlusssprint“ mit großem Vorsprung gewann ;-)

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Wer mehr zur ARA, bzw. dem Flèche Allemagne wissen möchte, kann dies hier nachlesen.

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