Suchen

Radsport


Die diesjährige Saisonabschlussfahrt der Radsportabteilung fand vom 16. bis 18. September am Wolfgangsee statt. Insgesamt 30 Rennradler, Wanderer und erstmals auch Mountainbiker waren dabei.


IMG 0421


Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für Samstag wurde die Königsetappe der Rennradler zu den Gosauseen auf Freitag vorverlegt, wähend die Mountainbiker den Schafberg umrundet haben (40 km, 850 hm). Nach der Ankunft am Hotel und einer Portion Spaghetti als Stärkung ging es direkt los. Gleich zu Beginn mussten die Rennradler auf der frisch asphaltierten Mautstraße den Anstieg zur Postalm, dem größten Almengebiet Österreichs, bezwingen, bevor es auf der anderen Seite in rasanter Fahrt hinab nach Thalgau ging. Von dort verlief die Tour meist auf kleinen Sträßchen mehr oder weniger parallel zur Bundesstraße über den Pass Gschütt nach Gosau und von dort hinauf zu den Gosauseen mit Blick auf den Dachstein samt Gletscher. Nach einer kleinen Stärkung führte der Rückweg hinunter zum Hallstätter See und von dort wiederum auf kleinen Sträßchen entlang der Traun und der Ischl an Bad Goisern und der Kaisterstadt Bad Ischl vorbei zurück zum Hotel. Nach trockenen 5 1/2  Stunden Fahrtzeit, 100 km und nicht ganz 2000 hm wurde das vor der Tour vorsichtshalber auf 20 Uhr nach hinten verlegte Abendessen sehnsüchtig erwartet. Die Zeit bis dahin wurde in der Sauna mit professionellen Aufgüssen verkürzt. Im Gegensatz zu August, dem nach Anreise mit dem Rennrad und anschließender Königsetappe mit insgesamt mehr als 300 km und 3000 hm schon beim Abendessen die Augen zufielen, hatten einige andere noch nicht genug und haben die Bars in St. Wolfgang erkundet.  

Am Samstag gab es dann leider den angekündigten Regen. Nach einem ausgiebiegen Frühstück ging es mit den Bussen und Autos als "Alternativprogramm" zum Stadtbummel und Kaffeetrinken nach Bad Ischl. Am Abend, als der Regen endlich nachgelassen hat, haben es einige dann doch nicht mehr ausgehalten und sind mit den Rädern die eigentlich für Freitag zum "Aufwärmen" geplante Tour auf der kleinen Mautstraße hoch zur Niedergadenalm geradelt (26 km, 700 hm), während andere um den Bürglstein herum am Wolfgangsee entlang nach Strobl und zurück gelaufen sind. Den Radfahrern wurde bergauf trotz der kühlen Temparaturen schnell warm. Nach der anschließenden Abfahrt zum Hotel tat die Sauna dann besonders gut, bevor es das - doch noch verdiente - Abendessen gab. Auch am zweiten Abend sind einige "nimmermüde" wieder nach St. Wolfgang gefahren...
Am Sonntagmorgen hat es - wie vorhergesagt - nach dem Frühstück aufgehört zu regnen und es schien sogar ab und zu die Sonne zwischen den Wolken hervor. Die Rennradler haben wie geplant die Vier-Seen-Runde (Wolfgangsee, Attersee, Mondsee und Fuschlsee) gedreht (90 km, 900 hm), während zwei Mountainbiker die Königsetappe zum Zwölferhorn hoch und über den Sausteigtrail wieder hinunter gefahren sind (40 km, 1100 hm). Anschließend gab es noch Kaffee und Kuchen im Hotel, bevor es am späten Nachmittag mit den Bussen bei teils strömendem Regen zurück nach Hause ging.
Somit wurden - trotz des nicht optimalen Wetters - alle zuvor geplanten Touren absolviert und drei sportliche Tage in lustiger Gesellschaft verbracht. Dazu haben auch Wolfi und Caro mit Ihrem Team vom sehr schönen und absolut empfehlenswerten Hotel Bürglstein beigetragen, bei denen wir uns hiermit noch einmal bedanken möchten.




Nach den tollen Ergebnissen der Saison entschied ich mich dazu die Qualifikation für die MTB Marathon WM 2017 zu versuchen, was bedeutete, dass ich bei mind einem Rennen der der UCI MTB Marathon World Series unter die top 20 fahren müsste.  
Dafür wählte ich zwei Rennen aus, die unterschiedlicher kaum hätten sein können: Das Rennen der O-Tour nahe Luzern und das La Forestiere im französischen Jura.
  ot1
Am 11.09. stand ich also im Schweizerischen Alpnach am Start und freute mich bei bestem Wetter auf die langen Anstiege und die anspruchsvollen Trails. Nach einem guten, aber sehr harten Rennen erreicht ich als 21. der Elite das Ziel, was zwar einige Punkte für die Weltrangliste einbrachte, allerdings auch nicht die erhoffte direkte WM Qualifikation bedeutete.lf1
So ging es also eine Woche später nach St. Claude in Frankreich, wobei die Wetterprognose ein äußerst unangenehmes Rennen am Vormittag des 18.09. befürchten lies. Und so kam es dann auch.
lf2


Nachdem es Das gesamte Wochenende durchregnete, erreichten die Temperaturen kurz vor dem Start ihren Tiefpunkt von ca 5°C, weshalb das Warmfahren im Zelt stattfand und die allgemeinen Rennvorbereitungen etwas knapper ausfielen, als gewohnt.

Nach einem sechsstündigen Kampf gegen Kälte, Regen, rutschige Felsen, matschige Wiesen und eine äußerst anspruchsvolle und kraftraubende Strecke war ich froh, das Ziel überhaupt erreicht und nicht aufgegeben
zu haben.


lf3ot2  

















lf4
Umso schöner, nach der warmen Dusch zu erfahren, dass man 20. im Gesamteinlauf geworden ist (evtl etwas weiter vorne in der UCI Wertung) und das große Ziel erreicht wurde. Damit wurde aus einer tollen Saison eine absolut perfekte und die Vorfreude auf nächstes Jahr steigt bereits jetzt. Mein Dank gilt allen, die mich unterstützt haben, besonders meiner Familie, aber auch meinen Freunden und meinem Team (Medsport.eu) und dem Verein (Soli Dachau).
Bereits zum sechsten Mal fand am vergangenen Sonntag das Zeitfahren über 47,4 km und +/- 300 HM um den Attersee statt. Ein großes Kompliment an die Organisatoren, die dieses Radevent zum Saisonausklang perfekt stemmten. Für die rund 1000 Sportler – Einzelfahrer, darunter 7 Elitefahrer und Vierer-Mannschaften, die nach und nach ab Vormittag in Schörfling ankamen, gab es weder Schlagen an der Startnummernausgabe, noch ein Parkplatzproblem. Die Startslots von 15 sek. liefen völlig entspannt ab und das Beste: die Straße um den Attersee war komplett gesperrt.

Unter den 640 Einzelfahrern waren auch vier Solis am Start:  20160924 Attersee Robert

Achim Weigand  1h14:55  38,0 km/h
Robert Stadler 1h14:56 38,0 km/h
Markus Franke 1h19:27 35,8 km/h
Beate Koch 1h26:32 32,9 km/h






Der Sieger hieß übrigens Riccardo Zoidl vom Team Trek-Segafredo, der den See in 57:04 min (Schnitt von 49,8 km/h) um“flog“, die schnellste Dame benötigte 1h06 (Schnitt von 42,8 km/h).

Wer alles genauer analysieren möchte, hier geht es zu den Ergebnislisten.

Schade, dass wir heuer nur zu viert waren, aber vielleicht schaffen wir es ja 2017, mit einer größeren Mannschaft bei diesem tollen Rennen an den Start zu gehen!

20160924 Attersee Team

Wie geplant war Petar im Sommer lange im Urlaub und konnte gut trainieren. Nebenbei fuhr er dann trotzdem diverse Rennen, mal auf dem Mountainbike, mal auf dem Rennrad. Wo er überall war, wie es ihm dabei erging und wann er dann endlich seinen ersehnten Sieg einfuhr, könnt ihr unten lesen.

Da es mein erstes Cross-Country Rennen war und über keinerlei Streckenkenntnis verfügte, habe ich mich entschlossen anfangs eher defensiv zu fahren, mir die ca. 26 km mit 550 hm Strecke erstmal anzusehen und keine taktischen (und fahrtechnischen) Fehler zu begehen.

  das Rennen
Das lief grundsätzlich sehr gut und ich merkte schnell, dass ich an den beiden längeren Anstiegen zu den stärksten Fahrern der Spitzengruppe zählte.
Daher übernahm ich nach der zweiten von vier Runden die Spitze und erhöhte an den Anstiegen nach und nach das Tempo. Nach dem letzten Ans
tieg war nur noch ein

Konkurrent an meinem Hinterrad, der auch prompt


angriff und in der Abfahrt eine kleine Differenz herausfahren konnte.

Ziel
Auf dem folgenden Flachstück gelang es mir aber wieder aufzuschließen, um mir dann auf der leicht ansteigenden Zielgeraden den Sieg in 55 min und 55 sec zu sichern.



Eine echte Überraschung, mein erstes Rennen dieser
Art gleich gewinnen zu können und ein viel versprechendes Signal für die anstehenden Marathons.




 Rankingt