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Radsport

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Trail durch den Soli-Fahrer Andreas Strasser, starteten am Wochenende (Sonntag 17.06) Markus Bieringer (Jugend U19) und Gerhart Österreicher (Senioren II) bei dem
16. Franz-Xaver-Böhm-Gedächtnisrennen. Bei diesem Rennen fanden auch die oberbayerischen Meisterschaften statt.

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Der U19-Fahrer querte die Ziellinie als Zweiter bei den U19 und bei der oberbayerischen Meisterschaft als Erster, somit ist er auch U19 Oberbayerischer Meister geworden.

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"Auf das Rennen habe ich mich im Vorfeld
gut vorbereitet. Meine Leistung hat auch gepasst,
deshalb habe ich mich dazu entschlossen aus
dem Hauptfeld zu attackieren, da aber das Rennen
vom Kilometer Null an ziemlich schnell war, hat
sich das wieder erledigt. Das Rennen selbst fand
ich unruhig, da es viele Attacken gab.
Ich habe mich trotz allem nur auf die U19-Fahrer
konzentriert. Mit dem Ergebnis habe ich nicht gerechnet, da ich kurz vor dem Start Kopfschmerzen hatte,die das ganze Rennen anhielten.“
Markus Bieringer



Foto: S. Allata

Mailand Sanremo: Viele Radsportler träumen davon diesen Klassiker selbst einmal zu erleben. Mit 300km ist Mailand Sanremo das Längste der klassischen Eintagesrennen. Die pure Distanz wäre eigentlich alleine schon eine extreme Herausforderung, wenn da nicht auch noch die sehr schlechten Straßenverhältnissen gewesen wären.

Zum 48mal wurde dieses Jahr Mailand Sanremo als Gran Fondo (RTF) ausgerichtet. Am Freitag vor dem Rennen machen wir, 14 Dachauer Radsportler von Forice und Soli Dachau, uns gemeinsam auf dem Weg nach Mailand zum Klassiker.
JGEN2816             Von Links nach Rechts: Werner, Robert, Babett (Soli), Gerhard (Vereinslos), Dieter (Forice),Thomas, Claudia,                             Elke (Soli), Frank, Markus, Ralf, Ecki, Stefan (Forice)

Am Samstag rollen wir uns mit einer kleinen Tour auf einen Cappuccino nach Pavia ein. Die Gruppe aus Forice und Soli harmoniert menschlich und sportlich richtig gut. Es macht Spaß. Nur die katastrophalen Strassenverhältnissen vordern ihren Tribut, Robert fährt in ein Schlagloch, sein Hinterrad ist augenblicklich platt.

Am Sonntag läutet um 4:00 der Wecker. Das Frühstück will um die Zeit nicht wirklich schmecken, aber der Körper muss für die nächsten langen Stunden mit Kalorien versorgt sein. Um 7:00 geht es dann los. Die ersten 120km geht es bei steifen Gegenwind durch die flache Po Ebene. Vorne fahren die großen Gruppen „Rennen“. Kurz vor dem Passo Turchino sollte dann eigentlich die erste Verpflegung sein... sollte. Die Panik steigt, als nach 125km alle Flaschen leer sind, aber immer noch keine Verpflegung in Sicht ist. Nach 132km kommt dann tatsächlich die Verpflegung, direkt im Anstieg zum 500m hohen Turchino. Auf der rasenden Abfahrt auf nasser Straße sehen wir nach 144km endlich das Meer. Von Genua geht es auf der welligen Küstenstraße entlang der Blumenrivera nach Westen. Malerische Passagen zwischen Meer und steilen Felswänden wechseln sich mit wuseligen Städten ab. Der dichte Verkehr, die vielen Ampeln und Kreisverkehre erfordern viel Konzentration. Mit 1800m Höhenmetern gestaltet sich Mailand Sanremo eher flach, allerdings sind mit Capo Berta, Chipressa und Poggio noch drei giftige Anstiege am Schluss, der eh schon sehr langen Tour, zu bewältigen. Das Ziel vor Augen, nach dem Ortsschild Sanremo geht es in den letzten 180m hohen Anstieg. Beim Profi Rennen setzte hier der spätere Sieger Vincenco Nibali die entscheidende Attacke. Wir freuen uns auf der Abfahrt, um nach 296km das Ziel auf der Via Roma zu erreichen.

Die 12 gestarteten Sportler unser Gruppe erreichen alle glücklich, stolz und ohne Blessuren das Ziel. Bei Bier, Rotwein, Pasta und Pizza lassen wir den Tag dann gemeinsam ausklingen.

Wir hatten mit unseren neuen Freunden eine großartige Zeit! Soli und Forice harmonierten von Anfang bis Ende perfekt zusammen.

Ein besonderer Dank geht an den Orga Chef Frank Eismann und unsere zwei Autofahrer Andi Ledudke und Eckhard Lucius.

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Der Pellheimer Andreas Strasser hat bei den Deutschen Meisterschaften im Fahrrad-Trial überraschend die Goldmedaille in der 26-Zoll-Klasse bei den Herren gewonnen und darf somit für ein Jahr das begehrte Trikot des Deutschen Meisters tragen. Beim Trial - englisch für "Versuch", nicht zu verwechseln mit Trail für "Pfad" - kommt es darauf an, einen mit riesigen Hindernissen gespickten Parcours mit möglichst wenig Fehlern zu meistern. "Den Sieg habe ich für möglich gehalten, aber nicht mehr damit gerechnet, nachdem ich im Halbfinale viele Probleme hatte und nur als Vierter für das Finale qualifiziert war. Dadurch konnte ich im Finale ziemlich frei auffahren und hatte keinen Druck. Außerdem wurde ich von dem ehemaligen Topfahrer Sascha Straube aus Nürnberg betreut, mit dem ich öfters trainiere. Dadurch war ich sehr fokussiert und bin ruhig geblieben", so der strahlende Sieger. Die Plätze 2 und 3 belegten der amtierende Vizeweltmeister in der 20-Zoll-Klasse Dominik Oswald und Raphael Zehentner aus Kiefersfelden. Andreas Strasser hofft, dass er mit seinem Sieg auf seinen Sport aufmerksam machen und mehr Kinder und Jugendliche dafür begeistern kann. Um wie er mit dem Fahrrad scheinbar mühelos auf 1,30 Meter hohe Hindernisse zu springen und über schmale Balken zu balancieren, ist jahrelanges intensives Training erforderlich. Unterstützung bei der Nachwuchsarbeit erhält er vom Radverein Soli Dachau, für den er seit einem Jahr startet. Wer den Deutschen Meister einmal live in Aktion erleben möchte, kann dies am 15. August 2018 im Rahmenprogramm des Dachauer Bergkriteriums oder beim Schulfest der Mittelschule Karlsfeld tun.

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  Wir von der Soli, wollen wieder mit zahlreichen Teilnehmern mitfahren.

    1- RTF Forice: „Zwischen Amper und Paar“, So, 08.07.2018

Es gibt keine Voranmeldung: Am Veranstaltungstag muss jeder Teilnehmer die Anmeldung und Startgebühr (15 €)  selbst vornehmen.

Angeboten sind folgende Touren:

39 km      Start:  9 –  11 Uhr

78 km      Start:  7 –  10 Uhr

126 km     Start:  7  – 10 Uhr

170 km     Start:  7  –   8 Uhr

Wir starten gemeinsam gegen 8 Uhr, individuell kann natürlich auch früher oder später abgefahren werden.

  • 2- Allgäu-Rundfahrt Sonntag 22. Juli
  • Angeboten sind folgende Touren:

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########## RENNRAD ###### 

Tour 1:     50 km     Start:  8 –  11 Uhr

Tour 2:    74 km     Start:  7 –   10 Uhr

Tour 3:  107 km     Start:  7  –   9 Uhr

Tour 4:  135 km     Start:  7  –   8 Uhr

Tour 5:  168 km     Start:  7 –    8 Uhr   

##########  MTB  ######

MTB 1:  20 km      
Start:  9 – 11 Uhr   

MTB 2:  50 km      Start:  8 – 11 Uhr  

Fam.-Tour:40 km Start:  8 – 11 Uhr 

Unser bisheriger Sponsor “Ofen Gschwend” fährt nicht mehr mit, deshalb habe ich einen neuen Sponsor organisiert:
 Steuerkanzlei birkenmaier & kusel.

Wer mitfährt, bitte bei mir (Gerhard Millik) mit Tour und km melden (Kinder – Alter angeben), Fahrgemeinschaften selber organisieren .  

Tel. 08131 – 37 26 190 / germil@web.de             

Am Samstag, den 12.05.2018 machten sich die Soli-Randonneure Elke Morlok, Werner Spatzenegger, Jörg Kurzke, Werner Stock und Achim Weigand wieder auf den Weg.

Von München ging es bei sonnigem Wetter in Richtung Holzkirchen, am Tegernsee vorbei ins Valepp. Danach kam so manche Wolke, die uns das Leben einfacher machte und den Schweiß einbremste, denn es ging über den Spitzingsattel, das Sudelfeld und über kleinste Nebenstraßen zum Walchsee. Von Kitzbühel über den Pass Thurn zeigte sich die Sonne nochmal mit voller Kraft, bevor sie sich hinter den Wolken und Bergen versteckte. Der Gerlospass ins Zillertal, unser längster Anstieg, war somit nicht mehr so schweißtreibend. Von Jembach zum Achensee setzte nun langsam die Dunkelheit ein und es ging in die Nacht. Kurz vor dem Sylvensteinspeicher zog ich meine Regenjacke über, denn die Tropfen wurden immer größer. Ich blickte mich noch einmal um und sah hinter mir in weiter Ferne einige Blitze. Ich dachte nur „jetzt so schnell wie möglich aus den Alpen“. Der Regen hörte zum Glück gleich wieder auf und in Bad Tölz waren die Straßen auch schon wieder trocken. Nun fuhren wir über Dietramszell direkt nach München, wo ich nach Mitternacht ankam.

Einige Soli-Fahrer die sich mehr Zeit gelassen haben, um die schöne Landschaft zu genießen, mussten längere Gewitter- und Regenpausen einlegen, sind aber auch noch ohne Probleme in der vorgegebenen Zeit in München angekommen.

20180512 Brevet 400