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Radsport

Für alle Freunde der Brevetfahrten gibt es dieses Jahr neue Strecken in Südbayern, die unser Jörg Kurzke mit Brevetkollegen ausgearbeitet hat und veranstaltet.

Als Training für die Flèche machten sich am Samstag, 08.04.2017 Werner Spatzenegger, Werner Stock, Lothar Koch, Jörg Kurzke und Achim Weigand auf die 200 km Strecke mit rund 1,800 HM.

Gestartet wurde am Roecklplatz in München, der Isar entlang zum Zoo und dann hinauf in den Perlacher Forst. Von dort Richtung Rott am Inn, Rosenheim und nach Frasdorf. Über die Samer Berge die alte Irschenbergstraße ins Mangfalltal und von dort über Holzkirchen, Dietramszell zurück nach München.

Wir fuhren die meiste Zeit auf kleinen Wegen, weg von den großen Straßen, die der Veranstalter sehr schön ausgewählt hat und genossen die wunderschöne Landschaft im Voralpenland. 

Wer Näheres wissen will, kann dies hier tun.

Am 22.04.2017 geht es mit den 300 km weiter.

170408 Brevet MUC
Liebe Teilnehmer der Fitness-Gymnastik und des Indoor Cycelns,

bevor ihr hoch motiviert sporteln wollt, dann aber vor verschlossenen Türen steht, hier nochmals zur Erinnerung:

Die Schulsporthalle ist während der Ferien geschlossen, die Gymnastik startet wieder am Dienstag, 10.01.2017.

Indoor Cycling findet statt, allerdings mit eingeschränktem Programm. Bitte haltet euch über unsere Trainingsseite bzw. Augusts eventuellen Emails auf dem aktuellem Stand.

Ab dem 09.01.2017 gehen wir die Platzerlspeckrollen auf den Hüften wieder frontal an. Bis dahin wünschen wir euch eine gute Zeit und freuen uns auf die zweite Winterhälfte mit euch.

Uwe, August & Beate
Im Herbst war Petar Torre noch ein bisschen unterwegs, allerdings fast nur in der „Vertikalen“.

Petar sagt selbst: „Dieser Herbst war super, bei allen diesen Rennen war es sonnig und warm. Jetzt ist die Saison wirklich zu und ich kann mich auf Winter und Schnee freuen.“

20160925 Petar Kolsass
Anbei seine Berichte.


Die diesjährige Saisonabschlussfahrt der Radsportabteilung fand vom 16. bis 18. September am Wolfgangsee statt. Insgesamt 30 Rennradler, Wanderer und erstmals auch Mountainbiker waren dabei.


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Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für Samstag wurde die Königsetappe der Rennradler zu den Gosauseen auf Freitag vorverlegt, wähend die Mountainbiker den Schafberg umrundet haben (40 km, 850 hm). Nach der Ankunft am Hotel und einer Portion Spaghetti als Stärkung ging es direkt los. Gleich zu Beginn mussten die Rennradler auf der frisch asphaltierten Mautstraße den Anstieg zur Postalm, dem größten Almengebiet Österreichs, bezwingen, bevor es auf der anderen Seite in rasanter Fahrt hinab nach Thalgau ging. Von dort verlief die Tour meist auf kleinen Sträßchen mehr oder weniger parallel zur Bundesstraße über den Pass Gschütt nach Gosau und von dort hinauf zu den Gosauseen mit Blick auf den Dachstein samt Gletscher. Nach einer kleinen Stärkung führte der Rückweg hinunter zum Hallstätter See und von dort wiederum auf kleinen Sträßchen entlang der Traun und der Ischl an Bad Goisern und der Kaisterstadt Bad Ischl vorbei zurück zum Hotel. Nach trockenen 5 1/2  Stunden Fahrtzeit, 100 km und nicht ganz 2000 hm wurde das vor der Tour vorsichtshalber auf 20 Uhr nach hinten verlegte Abendessen sehnsüchtig erwartet. Die Zeit bis dahin wurde in der Sauna mit professionellen Aufgüssen verkürzt. Im Gegensatz zu August, dem nach Anreise mit dem Rennrad und anschließender Königsetappe mit insgesamt mehr als 300 km und 3000 hm schon beim Abendessen die Augen zufielen, hatten einige andere noch nicht genug und haben die Bars in St. Wolfgang erkundet.  

Am Samstag gab es dann leider den angekündigten Regen. Nach einem ausgiebiegen Frühstück ging es mit den Bussen und Autos als "Alternativprogramm" zum Stadtbummel und Kaffeetrinken nach Bad Ischl. Am Abend, als der Regen endlich nachgelassen hat, haben es einige dann doch nicht mehr ausgehalten und sind mit den Rädern die eigentlich für Freitag zum "Aufwärmen" geplante Tour auf der kleinen Mautstraße hoch zur Niedergadenalm geradelt (26 km, 700 hm), während andere um den Bürglstein herum am Wolfgangsee entlang nach Strobl und zurück gelaufen sind. Den Radfahrern wurde bergauf trotz der kühlen Temparaturen schnell warm. Nach der anschließenden Abfahrt zum Hotel tat die Sauna dann besonders gut, bevor es das - doch noch verdiente - Abendessen gab. Auch am zweiten Abend sind einige "nimmermüde" wieder nach St. Wolfgang gefahren...
Am Sonntagmorgen hat es - wie vorhergesagt - nach dem Frühstück aufgehört zu regnen und es schien sogar ab und zu die Sonne zwischen den Wolken hervor. Die Rennradler haben wie geplant die Vier-Seen-Runde (Wolfgangsee, Attersee, Mondsee und Fuschlsee) gedreht (90 km, 900 hm), während zwei Mountainbiker die Königsetappe zum Zwölferhorn hoch und über den Sausteigtrail wieder hinunter gefahren sind (40 km, 1100 hm). Anschließend gab es noch Kaffee und Kuchen im Hotel, bevor es am späten Nachmittag mit den Bussen bei teils strömendem Regen zurück nach Hause ging.
Somit wurden - trotz des nicht optimalen Wetters - alle zuvor geplanten Touren absolviert und drei sportliche Tage in lustiger Gesellschaft verbracht. Dazu haben auch Wolfi und Caro mit Ihrem Team vom sehr schönen und absolut empfehlenswerten Hotel Bürglstein beigetragen, bei denen wir uns hiermit noch einmal bedanken möchten.




Nach den tollen Ergebnissen der Saison entschied ich mich dazu die Qualifikation für die MTB Marathon WM 2017 zu versuchen, was bedeutete, dass ich bei mind einem Rennen der der UCI MTB Marathon World Series unter die top 20 fahren müsste.  
Dafür wählte ich zwei Rennen aus, die unterschiedlicher kaum hätten sein können: Das Rennen der O-Tour nahe Luzern und das La Forestiere im französischen Jura.
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Am 11.09. stand ich also im Schweizerischen Alpnach am Start und freute mich bei bestem Wetter auf die langen Anstiege und die anspruchsvollen Trails. Nach einem guten, aber sehr harten Rennen erreicht ich als 21. der Elite das Ziel, was zwar einige Punkte für die Weltrangliste einbrachte, allerdings auch nicht die erhoffte direkte WM Qualifikation bedeutete.lf1
So ging es also eine Woche später nach St. Claude in Frankreich, wobei die Wetterprognose ein äußerst unangenehmes Rennen am Vormittag des 18.09. befürchten lies. Und so kam es dann auch.
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Nachdem es Das gesamte Wochenende durchregnete, erreichten die Temperaturen kurz vor dem Start ihren Tiefpunkt von ca 5°C, weshalb das Warmfahren im Zelt stattfand und die allgemeinen Rennvorbereitungen etwas knapper ausfielen, als gewohnt.

Nach einem sechsstündigen Kampf gegen Kälte, Regen, rutschige Felsen, matschige Wiesen und eine äußerst anspruchsvolle und kraftraubende Strecke war ich froh, das Ziel überhaupt erreicht und nicht aufgegeben
zu haben.


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Umso schöner, nach der warmen Dusch zu erfahren, dass man 20. im Gesamteinlauf geworden ist (evtl etwas weiter vorne in der UCI Wertung) und das große Ziel erreicht wurde. Damit wurde aus einer tollen Saison eine absolut perfekte und die Vorfreude auf nächstes Jahr steigt bereits jetzt. Mein Dank gilt allen, die mich unterstützt haben, besonders meiner Familie, aber auch meinen Freunden und meinem Team (Medsport.eu) und dem Verein (Soli Dachau).