Helmut Silvesterlauf 31.12.16


Wer weiß denn schon wo Sandharlanden liegt? Niederbayern und Oberpfälzer bestimmt.

In der Nähe von Abendsberg startete Helmut Umbach für uns in der M55 und erreichte mit einer Zeit von 0:44:49 Stunden den Platz 10 in der AK und in der Gesamtwertung den Platz 168.

Veranstaltet wurde der Silvesterlauf von der Konditionsgruppe FSV Sandharlanden.

Die Stimmung war wohl prächtig trotz dem dichten Nebel und Minus 3 Grad.

Am Verpflegungspunkt bei KM 8 war Hochstimmung angesagt – und die Teilnehmer (insgesamt etwa 700) machten mit.

Neben der Strecke brannte ein Holzfeuer, an dem sich die Kinder wärmten. Die Erwachsenen hatten Glühwein dabei und den LäuferInnen wurde warmer Tee gereicht. Und damit wurden sie gestärkt auf die letzten zwei Kilometer geschickt.

Gut gemacht Helmut!!

Beim 21. Germeringer Stadtlauf am 23.10.16 gingen Zeitnahme-Chips und Startnummern aus. Dennoch konnten Dachauer Läufer an der Veranstaltung teilnehmen.

Eine Stunde vor dem Start des 21. Germeringer Stadtlaufs sah es schlecht aus für Claudia Schneider und Thomas Struck, zwei Triathleten der Soli Dachau. Denn den Veranstaltern vom SV Germering waren die Zeitnahme-Chips und Startnummern ausgegangen. 800 Transponder hatten sie bestellt – angesichts von 550 Teilnehmern im vergangenen Jahr sollte das ausreichen, dachten die Germeringer. Doch dann wurden sie von Laufbegeisterten förmlich überlaufen. „Vermutlich wegen des schönen Wetters“, meinte SVG-Leicht-athletik-Chef Otto Holzmann. Er ließ weitere 50 Startnummern drucken und organisierte eine zusätzliche Handzeitmessung.

Erfolgreiche Teilnahme der Dachauer

Schneider und Struck durften starten und hatten Erfolg: Die Triathletin gewann in 47:13 Minuten die W50-Konkurrenz und wurde Achte der Gesamtwertung. Struck lief nach 39:07 Minuten als 18. über die Ziellinie und holte M45-Silber. „Das Nachmelden hat sich gelohnt“, sagte der Dreikämpfer. Florian Engel (LG Kreis Dachau) wurde 39. in 41:12 Minuten, sein Karlsfelder Eintracht-Kollege Andreas Mauke fungierte als „Hase“ und ließ Engel in 41:13 Minuten den Vortritt. Tobias Zoghaib (LG Kreis Dachau) wurde 58. in 43:05 Minuten.

Gewinner des Wettbewerbs

Den Wettbewerb gewann ein Lauf-Profi: Robbie Simpson (24), ein Schotte aus Aberdeen, der vornehmlich mit Bergläufen sein Geld verdient. Simpson traf schon nach 31:21 Minuten ein. „Das war eigentlich nur als Trainingslauf gedacht“, kommentierte er. Die beste Frau hat ebenfalls schon internationale Sporen verdient: Mireia Guarner, eine 24-jährige spanische Mittelstrecklerin, die zurzeit als Austauschstudentin in München lebt. Ihre Zeit: 38:11 Minuten. Unter dem Strich nahmen 850 Teilnehmer am Germeringer Stadtlauf teil.



Finisher Elke Tour de Tirol
                  

Söll-er 10, Freitag 07.10.16 / 10 km, 318 Hm
Hier steh ich nun mit 600 anderen, am Start der ersten Trail Etappe, und kann es mir immer noch nicht vorstellen heute teilzunehmen, drei Runden á 3,33 km, 106 hm/Runde auf Schotter-, Wiesen- und Asphaltwegen.
Der Startschuss fällt! Begleitet von Walzermusik fällt das Feld in ein recht hohes Grundtempo. Ich halte mich zurück die Gesamttour im Auge und den langen Anstieg auf einem herrlichen Naturpfad nach dem ersten Kilometer vor mir, in stetigen Wellen verläuft der Pfad am Fuße des Pölven durch Wald, Wiesen und an Streuobstwiesen entlang, noch ein kräftiger Anstieg, endlich kann der Schritt lang und schnell werden auf einem Asphaltband, Panoramablick auf Söll dem Dorf entgegen.
Die Atmosphäre ist phantastisch und obligt einem besonderen Charme, der Tag geht in die Nacht über und legt Ihren Schatten über die Landschaft. Ich bin im Flow und eins mit mir. Die Waldpassagen werden mysthisch mit Scheinwerfern angestrahlt und die Zuschauer säumen an jedem Teilstück und im Spalier die Pfade und Straßen.
Ja, es hat etwas Besonderes und meine Zweifel schwinden.
Mit meinem erreichten Gesamtplatz W118, AK45 Platz 18, 0:59:15,9h bin ich zufrieden.
Dies war der Auftakt zu meinem Ersten Berglauf.


Kaisermarathon, Samstag 11.10.16 / 42,198, 2345 Hm
Kopf sagt ja, Körper meint „das ist nicht dein Ernst??“ 42,198 km und 2345 Hm sind vor mir, meine Pflichtausrüstung (Trinkblase, Riegel, Erste-Hilfe Set, Trillerpfeife, Rettungsdecke, lange Regenhose und Jacke, Mütze, Handschuhe, Profiltiefe) gehe ich im Geiste nochmal durch. Noch ist alles in Ordnung! 750 Starter und ich, leichter Regen, kalt und Wolken, um 8:30h fällt der Startschuss und beendet dem frösteln ein Ende. Nach dem Ortsrand führen uns Pfade hinauf, es wird still, nach einer Kapelle biegt der Weg über eine Wiesenlandschaft ab, eine knackige Steigung von 3 km folgt, ich genieße den Höhenweg in Richtung Söll zurück. Die Zuschauer tragen uns stimmungsvoll ein kurzes Stück durch das Dorf und wieder geht es hinauf über eine offene Almenlandschaft, abwechslungsreich und auf und ab geht es dahin ein walk und run, gelegentlich nicht leicht den Rhythmus zu finden, steil führt der Weg im Wald hinauf, Stille, das Scheffauer Skigebiet ist erreicht. Leichtfüßig rollen die Beine leicht bergab um in einem sehr langem Anstieg auf einem Forstweg wieder gedrosselt nach oben zu gehen. Wir tauchen in nassen Nebel ein, wir erreichen nach knapp 20 km und 1000 gelaufenen Hm die Rübezahlalm, wo uns die Helfer aus Gründen des einsetzenden Schneefall und dichten Nebel aus dem Rennen nehmen. Bei günstigeren Wetterbedingungen wäre dies kein Thema gewesen. Sie hatten schon überlegt nach 150 Startern das Feld zu schließen, ließen noch weitere durch und machten dann tatsächlich dicht, was ich als in Ordnung empfand. „Kaisermarathon/Hohe Salve, wir sehen uns wieder!“ Der Traumblick zur Kamerakulisse reicht heute nur wenige Meter. Läufer berichteten später den Vordermann nicht mehr gesehen zu haben, so knapp war die Sicht !!
Die Tagebestzeit fuhr Patrick Wieser mit 3:28h ein.
Mit einer kernigen, bodenständigen Truppe lies ich den Abend beim Italiener in einer fröhlichen Runde ausklingen, Alois war gezwungen den Lauf abzubrechen da Ihn eine Wespe im Stirnband fing und in den Kopf stach. Woher kam diese bei den Temperaturen? Matze klagte über Muskelkater. Sie legten mir den Chiemgau 100 warm ans Herz.

Talblick

Pölven Trail, Sonntag 12.10.16
Wow - ich fühle mich gut! 23 km und 1200 Hm stehen an. Der Pölven mit 1.595 Hm wirkt sanft und unauffällig auf mich. Mit 800 Startern und fetziger Musik geht es heute in 2 Blöcken über die Startlinie Punkt 9:30h. Die Pflichtausrüstung am Rücken, leichter angezogen wie gestern, da heute der Himmel ohne Wolken einen angenehm kühlen Herbsttag verspricht. Die Strecke ist ein schonungsloser, wurzeliger, abenteuerlicher Rundtrail um den Pölven, ups, ein Stein springt am Fuß weg, profilierte Singletrails dicht an dicht, kurze Staus da es jenseits steil und unwegsam nach oben geht!! Wald, viel Wald rauf und runter und wieder rauf, zu querende Bächlein, Obacht (!) rutschiger Untergrund!! Und Soo Viel Schööönnn!!!! Sehr abwechslungsreich und immer wieder Zuschauer die uns anfeuern, klatschen, Kuhglocken läuten. Ich genieße den weichen Waldboden. Auf den Wiesenlichtungen sind vor mir aufgereiht wie an einer Perlenschnur bunte Läuferpunkte. Hoch- und Tiefflüge lassen das Trailherz juchzen!! Ein Bergwachtler achtet auf uns an einer abschüssigen Stelle, keine Sorge der Pfad ist breit genug! Ein Wasserfall stürzt sich einige Meter über Felsen, eine Brücke führt davor steil über den Bach und über einen felsigen, pflanzenumrankten Pfad geht´s steil nach oben. Die Bergwachtler und Zuschauer passen gut auf uns auf. Weiter geht´s, die Sonne lacht! Wir folgen ein kurzes Stück der asphaltierten, staubigen Werksstraße eines Steinbruchs, zwei Kipplaster stehen vis a vis gegenüber, dazwischen ein steiler 1,5 m hoher Hügel aufgeschüttet, beherzt nehme ich Anlauf, drüber geht´s und werde von der zweiten Labestation empfangen, neben den Gebäuden öffnet sich ein Krater des Steinbruchs im Boden. Weiter geht´s auf einem verwinkelten Waldpfad es geht weitere 600 Hm auf den folgenden 4 km bergauf und ich fühle mich sehr gut dabei, es ist schon eigenartig, ich bin motiviert, die Beine fühlen sich gut an, hey-macht das Spaß!! Vorbei geht´s am großen Gipfelkreuz des Juffinger Jöchl,1.181m üNN was für ein herrliches Panorama tut sich vor mir auf!! Steil und teils ausgesetzt geht es bergab, unauffällig stehen Bergwachtler gut positioniert da, klatschen, der Pfad ist trocken und führt steil, winklig bergab, ich hänge mich abwechselnd rechts, links mit dem Unterarm an Bäumen ein, eine gute Trippeltechnik und Konzentration ist gefragt. Eine Schleife führt entspannt, fast chillig über Wiesenrücken, Kuhglockengeläut klingt mir entgegen. Ein malerisches Panorama, Blicke auf die angezuckerte Bergwelt und blauer Himmel. Hoppla, nun windet sich der Pfad sakrisch steil, rasant in engen Windungen hinunter, ein Härtetest für die Oberschenkelmuskulatur! An der letzten Labestation, dem Alpenschlössel klingt mir Musik entgegen als wären wir schon im Ziel. Nun lasse ich es nur noch laufen und rolle Söll entgegen. Was für ein Unterschied zu gestern. Hochstimmung und wir prosten uns mit alkoholfreiem Weißbier zu, strahlen und fühlen uns großartig!!
Zufrieden bin ich mit meinem Gesamtplatz W114, AK15, 3:22 h:
Ein Hoch auf die Tour!! Läuferisch wie emotional ein Highlight heute!!
Gesamtsieger der Tour (alle Etappen) sind: Jasmin Nunige, 6:32 h und Patrick Wieser, 5:54 h gesamt. Mein Respekt!
Keep on
Elke
IMG 20161006 WA0000 2

Am Donnerstag, den 06. Oktober um 18 h trafen sich 20 Solisten plus Helfer und Zuschauer bei abendlich, kühlen Herbsttemperaturen im Stadtwald.

Nachdem schnell klar war, das hier wirklich fitte Soli-Kinder teilnehmen, traten Erwachsene und Kinder gemeinsam an den Start. Die Kinder bewältigten 1 Runde mit 2,3 km souverän und die Erwachsenen 2 Runden mit insg. 4,6 km.

Guad wards!!

Hier noch die Ergebnisliste:
Vorname

Name

Runden

Startnummer

Zeit

Platzierung

Thomas

Struck

2

13

18:59:00

1

Stefan

Skasa

2

10

19:04:00

2

Achim

Weigand

2

7

20:04:00

3

Helmut

Gronegger

2

1

20:54:00

4

Mathias

Bär

2

19

21:20:00

5

Michael

Grossmann

2

17

21:31:00

6

Ossi

Klein

2

3

23:08:00

7

Marcus

Melmer

2

2

23:11:00

8

Thomas

Heinrich

2

19

24:13:00

9

Uli

Rosenmüller

2

8

24:14:00

10

Andy

Müller

2

21

25:22:00

11

Robert

Stadler

2

6



12

Andreas

Ledutke

2

11



12

           
           
Vorname

Name

Runden

Startnummer

Zeit

Platzierung

Lisa

Heinrich

1

16

15:24:00

1

Benedikt

Beck

1

12

15:27:00

2

Niklas

Heinrich

1

14

17:48:00

3

           
Vorname

Name

Runden

Startnummer

Zeit

Platzierung

Beate

Koch

2

9

22:50:00

1

Elke

Thur

2

15

27:18:00

2

Beate

Müller

2

5

29:38:00

3

Evi

Beck

2

15

33:35:00

4




Moni Berlin Marathon Deutschlands größter Marathon präsentiert auch am 25.September 2016 den Läufern die Sightseeing-Höhepunkte der deutschen Hauptstadt Berlin.

Für Monika von Stabel und Olaf Lohner war es ein einmaliges Erlebnis! Das Wetter hätte nicht schöner sein können und 35.827 Teilnehmer sind einfach Wahnsinn!!

Die Berliner tragen dich die ganze Strecke, es gibt keinen Kilometer ohne Beifall, Bands, Cheer Leader, etc. Es waren 80 Bands mit über 1000 Musikern auf der Meile die für grandiose Stimmung sorgten.

Also richtig klasse!!

Monika von Stabel erreichte den Gesamtplatz 16.198, den Platz 2463W, in der AK W45 den Platz 399. mit einer Zeit von 4:00:41h.
Olaf Loehner erreichte den Gesamtplatz 16196, den Platz 13.735M, in der AK M50 den Platz 1900, mit einer Zeit von 4:00:41h.

Der Musikmarathon wurde Ende der 80er-Jahre ins Leben gerufen. Es begann alles mit nur einer Band bei Kilometer 35 – ein "Knackpunkt", an dem viele Läufer einbrechen und zusätzliche Motivation gut gebrauchen können. Nach und nach wurden immer mehr lokale Gruppen engagiert und jedes Jahr gibt es neue Bewerbungen.

Sport und Party – Genialer geht´s kaum …..Spaß muß sein!!