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Möslalm Gruppenfoto
Am 01. Juli trafen wir uns vormittags am Wanderparkplatz in Scharnitz (964 Hmtr.). Nachdem wir unser Gepäck und Kinder mit Eltern und Nichtläufern/-wanderern im Taxi verstauten, machten die Läufer, Wanderer (mit Kinderwagen) und Mountainbiker sich auf guten Forstwegen auf zur Möslalm. Die Wegstrecke beträgt ca. 11 km und 378 Hmtr. und besteht aus nur wenigen Steigungen, die einzig lange Steigung bildet der sogenannte Karpfen und folgt nach einem Abzweig, der hinunter zum Gleirschbach führt, um danach in einer langen Steigung an Höhe zu gewinnen.    

Die Sennerin Birgit empfing uns herzlichst und an ein „weiterlaufen oder wandern“ dachte keiner. So ließen wir den Sport „Sport“ sein und stärkten uns nach Herzenslust mit den kulinarischen Gerichten die uns die „Oma“ aus der Küche zauberte. Die Kinder erkundeten die nähere Umgebung und die Eltern enspannten zunehmend.

Birgits Mann "Seppl" nahm sich Zeit für uns und erklärte die Geschichte, die Fauna und Flora der Alm, das Leben und das Leben der Milch. Wir modelten uns jeder ein Stück Almbutter, welche wir wir das Frühstücksbrot mit nach Hause nehmen durften.

Gekocht wird auf der Alm nur mit Lebensmitteln aus eigener Erzeugung. Auf der Alm weiden Rinder, Schafe und Almschweine. Butter, Käse und Milch stammen aus der eigenen Sennerei.

Die Umgebung der Alm lud zu Spaziergängen und Erkundungen ein und am Abend wurde uns ein leckeres 3-Gänge Menü mit Nachschlag serviert. Auf den Nachschlag verzichtete jeder da wir schon gut gesättigt waren.  

Die Nacht verbrachten wir im Lager und war für erholsamer und ruhiger wie von manchen vermutet.

Von der Hütte aus bestand die Möglichkeit zum Sollsteinhaus, Kristenalm (Sennerei) oder Pfeishütte zu laufen, zu wandern oder zu biken. Da der Himmel jedoch bedeckt war, entschieden wir uns unser Gepäck zum Parkplatz transportieren zu lassen und den Weg zurück zu laufen, wandern und biken. Danach lösten wir gemeinsam unseren Getränkegutschein vom Parkplatz im nahen Cafe ein und tauschten unsere Erlebnisse aus.

Nächstes Jahr gerne wieder!

Keep on…..

Elke und Thomas
Aufgrund der bergigen Laufstrecke ist der Tegernsee Triathlon gefürchtet. Dieses Jahr machten es 12 Grad Außentemperatur und Regen den Triathleten dann nochmal schwerer. Markus trotzte den Wetterkapriolen des Sommers und ging als einziger Soli Triathlet über die Olympische Distanz an den Start. Mit 2:44:47 belegte Markus den 10 Platz in der AK50 und kam somit im vorderen Drittel seiner AK ins Ziel. Gutes Training zahlt sich aus.

witte tgrnsee 2017
http://www.soli-dachau.de/images/stories/soli_image/Laufen_Triathlon/2017/Frank_Pfeiffer.jpg
Die zweite Ausgabe des Ilmtaler Halbmarathons + 10 km erwies sich als eine kleine, aber gut organisierte und liebevoll umrahmte Veranstaltung des TSV Jetzendorf, die bei strahlendem Sonnenschein stattfand. Anstehen zur Anmeldung? War hier nicht erforderlich. Eintreffen 20 min vor Startschuss wäre ausreichend gewesen. Ich war deutlich früher da und hatte somit genügend Zeit zum Erkunden der schönen Umgebung und zum Einlaufen. Auch ein "Vorglühen" mit Elektrolyt-Flüssigkeit schien angebracht angesichts der Hitze. Ich fühlte mich topfit für den 10-km-Lauf, der am besten in meinen Trainingsplan passte. Nach dem Startschuss ging es mit Full Power los. Die Strecke nach Hilgertshausen verlief zunächst auf Asphalt, dann wurde es geländiger; man wurde an den Vierkirchener Turmlauf erinnert. Mehrere Steigungen und die Hitze machten das Laufen schwer. Ich fühlte mich langsam. Überholt hat mich dennoch kaum jemand; bei nur 48 Teilnehmern vielleicht kein Wunder. Jeder hatte so seine Position. Ich konnte mich auf den letzten Kilometern gegen die Angriffe der späteren Siegerin in der AK 35 behaupten und holte kurz vor dem Ziel sogar noch die schnellste Frau des Feldes ein. Ein Blick auf die Uhr beim Zieleinlauf ließ jedoch meine Hoffnungen auf eine annehmbare Zeit zerplatzen: 51:01:41 - mein schlechtestes 10-km-Ergebnis aller Zeiten. Die Ergebnisse der anderen schienen mir allerdings auch nicht berauschend zu sein. Mehr als die Hälfte der Männer benötigte mehr als 50 Minuten, die Frauen alle. Für mich reichte es kurioserweise für eine Urkunde als Viertbester in der am stärksten besetzten Klasse M55. Bedenkt man die Anwesenheit zahlreicher Cracks der SG Indersdorf, die hier ein Heimspiel hatten, vielleicht doch gar nicht so schlecht. Ich hoffe nun auf den nächsten, den dritten Lauf des König-Ludwig-Cups, den 8. Oberilmtaler Hügellauf. Vielleicht sind die Hügel ja sanft, so dass ich wieder unter die 50 Minuten komme. Ich werde mich jedenfalls bemühen ...

Sieger des Halbmarathons, den 8 der 48 Teilnehmer absolvierten, war übrigens Roland Wallner vom SV Weissblau Allianz. Die anspruchsvolle Strecke bewältigte er in 01:29:24, eine hervorragende Zeit, wie ich finde, zumal für einen Jahrgang 1959. Nach ihm kam auch lange niemand. Dass sein Eintreffen im Ziel eher beiläufig zur Kenntnis genommen wurde und die Siegerehrung im Kinderlauf wichtiger zu sein schien, ist eine der Kleinigkeiten, die sicher bei der dritten Veranstaltung in Jetzendorf schon besser gemacht werden dürften.

Frank Pfeiffer

Einen Tag vor dem Lauf machten Ossi Klein und ich (Elke Morlok) uns auf den Weg nach Eisenach, zum kultigsten und größten Crosslauf Europas! In der wunderbaren mittelgebirgischen Landschaft des Thüringer Waldes treffen sich heuer zum 45. Mal, Jahr für Jahr, um die 15.000 Laufverrückte zum Jahres-Höhepunkt beim Rennsteiglauf. Ein Höhenweg am Kamm des Thüringer Waldes und Schiefergebirges entlang.

Wir machen uns auf zur Startnummernausgabe im historischen Gebäude der Stadtverwaltung am Markt, Hier herrscht ein stressfreies geschäftiges Treiben, die Helfer sind superfreundlich und versehen unsere Kleiderbeutel mit unserer Startnummer. Diesen können wir dann am nächsten Morgen vor dem Start für den Transport zum 73,41 km entfernt liegenden Schmiedefeld abgeben.

Ein großes Zelt steht da, eine Liveband bereitet sich vor, ein Sprecher verkündet den Start der legendären Kloßparty! Die Klöße, Rotkraut und Fleisch sind im Startgeld inbegriffen. Wir gehen jedoch magentechnisch auf Nummer sicher und machen es uns auf der Terrasse eines italienischen Restaurants gemütlich.

Am nächsten Morgen heißt es zeitig um 4:30h aufzustehen, das Regenband ist am Vorabend durchgezogen, die Entscheidung für kurze Hosen und Shirt fällt bei angenehmen 12°C leicht, zum Frühstück ein kleines Müsli, Getränke, Riegel, Gels einstecken, ChampionChip am Schuhbandl und los geht´s. In 5 Minuten sind wir am Marktplatz, geben die Kleiderbeutel ab, der Schneewalzer ertönt (es ist Sommer!!), einige schunkeln, dann wird es spannend…. und „3-2-1“ starten wir um 6:00h gemeinsam mit ca. 2500 anderen Laufverrückten zum legendären Supermarathon am Rennsteig.

Wir genießen den Jubel der Fans die rechts und links entlang die Straße säumen. Dann führen die ersten Serpentinen steil auf sehr altem buckeligen Kopfsteinpflaster hoch, die ersten gehen schon, zu steil ist die Straße, wie mühsam muss dieser alte Karrenweg doch damals für die Leute auf dem Weg in den nächsten Ort gewesen sein, geht mir durch den Kopf. Das erste Teilstück der Wegstrecke mit 700 Hmtr. hat begonnen. Oben angekommen geht der Weg in einen schmalen wurzeligen Trail über. Der Wald lichtet sich und ich kann für kurze Momente das Panorama genießen, der Himmel ist blau und die Sonne steht bereits hoch am Himmel. Bevor ich den Läufer sehen kann der neben mir zum überholen ansetzt umgibt mich eine intensive Knoblauch-Schweißwolke, er rollt an mir vorbei nimmt Tempo raus, oh nein! …das Aroma hängt wenige Meter vor mir. Sabotage! Nicht auszuhalten! Ich gebe Gas, ziehe an Ihm vorbei. Glück gehabt, er zieht nicht mit ich laufe mir einen Sicherheitsabstand heraus und bin dann mal weg. Immer wieder säumen kleine Fangruppe den Weg und jubeln uns zu. Eisenach liegt zu unseren Füßen, die Sonne steht bereits hoch am blauen Himmel, Waldesgrün gefärbte Berge und Täler wie das Unesco-Biosphärenreservat umgeben mich. Auf der gesamten Strecke erwarten uns 14 tolle Verpfegungsstationen mit Köstritzer Schwarzbier, warmem Tee, Wasser, Cola, Obst, Zitronen, leckere Schmalz- und Butterbrote und Haferschleim (!). Die meisten gehen schnellen Schrittes die Steigungen, hoch zu steil sind diese und der Respekt vor der Strecke ist groß!

Ein Singletrail folgt und mündet in eine Wurzelpassage. Etwa bei km 25 befindet sich mit 916,5 m der Große Inselberg, der zweithöchste Berg am Rennsteig, es geht über eine Zeitmatte auf den folgenden 1,3 km verliehren wir fast 200 Hm, mit kleinen schneller werdenden Schritten gebe ich Gas und schaffe es einige Plätze gut zu machen. Oh nein, den intensiven Knoblauf-Schweißduft kenne ich doch! Noch ist er hinter mir, schaue mich um, nein, es muß ein Freund von Ihm sein, gebe wieder Gas und laufe mir wieder einen Sicherheitsabstand heraus, was mir wieder gelingt. Musik ertönt von der nächsten Verpflegungsstelle, Helferinnen bieten Bananen als „echte Thüringerische Spezialitäten“ an, es geht nun immer rauf und runter, rauf und runter, rauf….ein kurzes Stück Betonstrecke folgt, doch vorbei ist das Glück und grobe Schotterwege und unebene Waldwege mit ausgewaschen tiefen Regenfurchen folgen. Eine bekannte Silhouette überrollt mich, mich reißt es und freue mich, meine Lauffreundin Annika vom Nordseelauf (aus Berlin) zieht links an meine Seite, wie schön Sie unerwartet wiederzusehen. Kein Stück ist eben, jeder Schritt auf der ganzen Strecke wird kontrolliert, überlegt gesetzt um umschnackeln und falsche Belastungen zu vermeiden. Bergab lasse ich es mal wieder rollen und genieße das Tempo, scharf rechts sind die Pfeile nicht zu übersehen, es folgt ein steiler Trail bergauf.

Eine weiter Zeitmessmatte folgt bei Oberhof, hier besteht die Möglichkeit für Läufer mit Wertung und Würde auszusteigen. Sprecher begrüßen jeden Läufer. Weiter führt die Strecke über eine futuristische Bogenbrücke, die weitere Strecke bleibt weiter hügelig, ein Intervalltraining ohne gleichen, und tendenziell schraube ich mich höher und höher. Ich erreiche den höchsten Punkt der Strecke mit 973 Hm. Ich freue mich lasse es bergab in kurzen Trippelschritten rollen, un sind es nur noch 9 km bis Schmiedefeld! Meine Freude währt nur kurz, es folgt ein langer langer Zieher mit angenehmer Steigung, gehe in Gedanken das Höhenprofil durch, eine Wiese ist zu queren und ich hüpfe auf einem Singletrail steil bergab, Trails wechseln mit extrem steinigen Wanderpfaden ab. Die Abwechslung läßt mein Herz juchzen und der anspruchsvolle Untergrund fordert noch einmal volle Konzentration. Ein Anstieg folgt. Ein Waldweg schlängelt sich nach unten und wieder ein kurzer Anstieg, egal ich erahne den Zielort ganz nah und fühle mich erstaunlich gut! Ein Trail führt über Wurzeln nach unten, geht in einen Waldweg über und am Waldrand taucht ein roter Torbogen auf, Anwohner jubeln mir zu, ich beschleunige und bin guter Dinge, hier überholt keiner mehr, jeder behält seine Position und genießen das Ankommen, ein zweiter roter Torbogen folgt, nochmal macht die Straße einen Bogen und ich erkenne das Stadion, der Anblick ist gigantisch, ein breiter Korridor, Musik, Anwohner und Läufer stehen Spalier, ein paar Meter vor dem Zieleinlauf werde ich vom Sprecher schon über das Mikro angekündigt.

Stolz nehme ich meine Medaille in Empfang, genieße die Köstlichkeiten an der Verpflegungstation, wir Läufer die vor und hinter mir im Ziel angekommen sind freuen und erzählen uns gegenseitig unsere Eindrücke und Erlebnisse. Ein intensives Gefühl von Glück und Zufriedenheit durchströmt uns. Ich schleiche zur Kleiderbeutelrückgabe die sich auf einer großen sonnigen Wiese befindet, ziehe mich um und genieße ein kurzes Sonnenbad. Für den Bon auf der Startnummer bekomme ich eine Flasche Köstritzer und das heiß begehrte Finisher-Shirt. Ich treffe Ossi wieder der mich teile der Strecke geleitete. Er war zum Genussläufer geworden und musste sich heute nichts selbst beweisen, was er zu leisten in der Lage ist, weiß er schon lange. So zog er nach Belieben irgendwann etwas an und lief einfach das Tempo was gerade passend erschien. Der Gemüsesuppe zogen wir eine Thüringer Bratwurst und leckeren Waffeln vor. Köstlich!

Ossi begibt sich mit dem Shuttlebus zurück nach Eisenach und Andi kommt pünktlich zur legendären Läuferparty im großen Festzelt, die Sportler haben bereits Position auf den Bierbänken eingenommen, das Köstritzer Schwarzbier bekommt uns allen gut! Wir sind bereits in bester Partystimmung als die Band zu spielen beginnt, die Stimmung ist legendär wächst und befindet sich immerwährend auf einem Höhepunkt. Wir fallen kurz vor Mitternacht im Hotel ein und genieße die Dusche. Ich liebe diesen Lauf und die gut organisierte Großveranstaltung mit familiärem Ambiente. Der Sportplatz heißt nicht Stadion oder Arena.
Ein toller und lohnenswerter Saisonhöhepunkt.

Beim einschlafen begleitet mich stimmungsvoll im Ohr die Rennsteiglaufhymne „hei hei hei ho, der Rennsteiglauf….hei hei ho, wir sind gut drauf….“

Ossi Klein erreichte eine Gesamtzeit von 9:20:41 h, AK Platz 27 der M65, Gesamtplatz 1218 und ich, Elke Morlok erreichte eine Gesamtzeit von 9:48:16 h, AK Platz 54 der W50, Gesamtplatz 260.

Am 14. Mai 2017 war es wieder soweit, ca. 26 Sportler fanden sich bei „strahlendem Kaiserwetter“ zum Dritten Bike & Run auf dem Parkplatz des Familienbades Dachau ein. Unser gemeinsames Ziel war wieder mal der Biergarten in Schöngeising, dazwischen liegen 24 km auf Radwegen und Pfaden entlang der Amper.

Weitere Fotos unter: https://www.dropbox.com/sh/s49kzz7dkyyhyxy/AADGDW45CuOLnrVbP2e5liSsa?dl=0

13 Teams (ein Team besteht aus einem Läufer und einem Radfahrer), begeben sich um 10 h zum Startpunkt an der Amperbrücke.

Innerhalb des Teams können sich die Sportler nach Belieben abwechseln, der Läufer bestimmt das Tempo während der Teampartner sich auf dem Rad entspannen und erholen kann und nach Belieben zur Wasserflasche greift.

Tom und ich sind guter Dinge das unsere Wegpfeile dem nächtlichen Regen Stand gehalten hatten. Nach kurzem Hallo allerseits ging es auch schon los, Tom und Claudia vorneweg übernahmen die Führung.

Die Strecke führte meist auf Schotter-, Waldwegen und Pfaden entlang der Amper, ab Emmering ging es dem Ammer-Amper Radweg folgend über verkehrsarme Wege am Berufsschulzentrum Fürstenfeldbruck vorbei, durchquerten das wunderschöne Klostergelände Fürstenfeld, am Tierheim vorbei führte der Weg durch lichten Wald, eine Wiesen- und Schilflandschaft bis Schöngeising. Den Biergarten konnte man von weitem schon ausmachen da er sich direkt neben der Kirche befindet.

Im letzten Drittel der Strecke forderten die Rennsemmeln unter den starken Läufern die Beiden Führenden immer mehr heraus, was Sie mit guten Kontern meisterten, so nahm das Tempo immer mehr zu und wie die Jahre davor auch, wurde die Strecke zum langen Endspurt „Ziel Biergarten“ freigegeben.

Ich (Elke) hatte die Rolle als „Besenwagen“ übernommen, auch die Genussläufer kamen ohne Verlauferer glücklich im Ziel an. Einige wurden dort von Ihrer „Besseren Hälfte“ und/oder dem Rest der Familie strahlend in Empfang genommen.

Das tollen Eindrücke und Erlebnisse konnten durch den etwas unkoordinierten Wirt nicht getrübt werden. Dennoch werden wir uns im nächsten Jahr einem anderen Biergartenziel widmen.    

Das Gemeinschaftsgefühl unter den Läufern ist groß.
Das Glück laufen zu können wie, wann, wo und wie weit die Füße tragen.
Laufen steht für die Freiheit und das Glück, gesund zu sein.

Keep on.....

Tom und Elke