Ich genoss die Anfahrt in unsere bayrischen Voralpen bei herrlichstem Sommersonnenschein und hatte einzig den Anspruch einen anspruchsvollen Trainingslauf mit der einzigen Erwartung nicht „Letzte“ zu werden. Hatte doch viele Radkilometer und kaum Laufkilometer in den Beinen, aber das soll sich nun wandeln.

Kaum auf dem Parkplatz der Blombergbahn angekommen sah ich Sie schon, die gewichtsoptimierten Bergläufer. Sofort erfasste mich die sportliche und spannende Hochstimmung die vor dem Start vorherrscht. Freunde und Bekannte treffen aufeinander aus der Szene und ich traf auf unseren Dirk Hohmann (Soli / SG Indersdorf) wir begrüßten uns mit einem herzlichen grinsenden „na du schon wieder“.


Blomberglauf

Punkt 15 h fiel der Startschuss und nach 3,3 km wechselte die Forststraße auf die Blomberg-Rodelstrecke mit Ihren teils extrem steilen Rampen und scharfen Kurven, es gab kein Erbarmen, der Puls stieg hoch und höher, höher wie sonst aber egal, die Rampen kosten Ihren Tribut, ich dachte an die kurze Distanz und hatte nur eins im Kopf „Elke zieh das Ding durch“!. Die Hütte kam in Sicht und der Weg führte über einen Wiesenpfad und oh nein „die letzte Steile Rampe“ zum Zieleinlauf direkt auf die Terrasse des Gasthofs, wo mich Dirk schon strahlend mit einem „Freibier“ erwartete. Dirk war nicht nur schneller oben, nein !! er ist auch schnell beim Bier holen!! So hoch oben wie mein Puls war, plumpste dieser auch nach unten…ich musste grinsen, denn am Berg ist halt alles etwas anders.

Fröhlich ratschend genossen wir noch etwas das Panorama und die Atmosphäre und begaben uns fröhlich plaudernd ins Tal.

Schnellster Mann wurde Simon Ginder (JG 93) mit 24:55h vom LC Buchendorf und schnellste Frau wurde Nada Balcarczyk (JG 97) mit 28:45h von der LG Telis Finanz Regensburg.

Dirk Hohmann (Soli/SG Indersdorf), M45, erreichte den Platz 21 (für die SG Indersdorf) mit 28:54 Min. und ich Elke Morlok, W50 erreichte den Platz 45 (für die Soli Dachau)