Kati

Schon immer bin ich zum Stressabbau und zum Abschalten ein bis zwei Kilometer gelaufen. Ca. 5 Monate vor meinem 30. Geburtstag lebte ich im Kanton Luzern in der Schweiz und sah auf dem Weg zur Arbeit ein Schild das den Lucerne Marathon ankündigte. Ich dachte, warum nicht mal einen Halbmarathon laufen und mir damit selbst ein Geschenk der besonderen Art zum runden Geburtstag machen. 5 Monate lang trainierte ich nach der Arbeit und am Wochenende und steigerte mein Laufpensum von anfangs 3 Kilometer auf bis zu 19 Kilometer. 2.30 Std. war meine angestrebte Zeit jedoch war ich bereits nach 2 Std. und 7 Minuten im Ziel - kaputt, überglücklich und voll motiviert. 

Das erreichen dieses Ziels veränderte meine Sportlichkeit und meine Lebenseinstellung. Dadurch lernte ich auch meinen sportlichen Partner Nico kennen der mich nun auf meinen Laufstrecken wie auch ins Fitness meistens begleitet. Vor 3,5 Jahren war unser erstes gemeinsames sportliches Ziel ein Halbmarathon unter 2 Stunden. Wir suchten uns den Forstenrieder Lauf am 05.04.2014 raus, trainierten miteinander und kamen bei 1 Std. 55 Min. mit Schmetterlingen im Bauch zusammen ins Ziel. Als mich Nico damals fragte wie es mal mit einem ganzen Marathon aussieht war meine Antwort: „Ich werde niemals 42 km laufen, das ist Dein Ding!“ Der Laufsport ist nun ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens.  Beim Frühstück nach unserem Sonntagmorgen-Lauf bin ich durch Zufall beim Zeitung lesen auf das Inserat der SOLI Dachau e.V. aufmerksam geworden. Donnerstag Abend Lauftreff beim ASV hieß es dort, was mich auf die Idee brachte mich und meine Lauftechnik zu verbessern. Das erste Training war einfach Klasse, tolle Leute, dazu Laufschule und anschliessend noch mal ein schönes Lauftraining, Bei soviel Motivation und Unterstützung von Gleichgesinnten war ich voller Tatendrang und absolvierte mit der SOLI Laufgruppe auch kurz darauf den ersten 10 km Lauf beim Volksfest, zusammen mit Claudia sogar in meiner Bestzeit von 48 Minuten. Durch die Lauffreude der Gruppe angesteckt und durch das tolle Ergebnis ließ ich mir von Elke einen Marathon-Trainingsplan erstellen. Wieso jetzt doch ein Marathon und warum denn in so kurzer Zeit werdet Ihr Euch fragen? Als Geburtstagsgeschenk zum 40.ten. - das positive Feedback und die Unterstützung hat mir gezeigt: Ich kann das schaffen!

Nachdem mir mein Arzt bestätigt hatte dass ich einen Marathon überleben werde, war klar, ich durfte und konnte starten.  Am 28.09.17 ging die Anmeldung für den München Marathon raus und es gab kein zurück mehr. Am Sonntag 8.10.17 stand ich völlig aufgeregt und voller Vorfreude am Start.

Es war das größte und eindrucksvollste Ereignis in meiner Läuferkarriere! Die Zuschauer, die Stimmung und der Zieleinlauf im Stadion waren einfach überwältigend und haben mich zu einer Bestzeit von 4 Std. 7  Std. beflügelt. Ich hab mir bereits jetzt vorgenommen, den nächsten Marathon zu laufen. Warum? Weil ich mich ins Laufen verliebt habe, eine neue Bestzeit anstrebe und jetzt Gleichgesinnte habe - meine SOLI-Laufgruppe und meinen Schatz! 

An dieser Stelle vielen Dank für Eure Unterstützung ohne die ich das nie erreicht hätte!
     Lachen 13aKatja Ficker   

Ingrid Hoffmann und Erich Kottner starteten vergangenen Sonntag beim Wolfgangseelauf im Salzkammergut.

Der 27-km-Klassiker, bei dem der Wolfgangsee umrundet wird, zählt zu den landschaftlich beeindruckendsten und zugleich beliebtesten Läufen Europas. Die spezielle Herausforderung dabei ist der 750 m hohe Falkensteinsattel. Innerhalb von drei Kilometern sind hier 220 Höhenmeter rauf und auch wieder runter zu laufen.

Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen ist der 27-km-Lauf mit rund 1800 Teilnehmern der größte Wettbewerb der Veranstaltung.

Ingrid Hoffmann erreichte mit einer Zeit von 2h40:13 den 13. Platz ihrer Altersklasse,
Erich Kottner belegte mit 2h19:51 Platz 36 seiner Altersklasse.

Mehr Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier.

Am 08.Oktober stand Markus Witte bei kühlen und trockenen Herbsttemperaturen gemeinsam mit 4294 Männern und 1157 Frauen am Marathonstart München. Er erreichte seine persönliche Bestzeit.
Nettozeit: 3:53:31 h / AK M50 Platz 221 / Gesamtplatz M: 1602.      Gratulation!
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Frank Pfeiffer Berlin Marathon 2017

Für den 24. September 2017 hatte ich mir vorgenommen, zum zweiten Mal die Soli Dachau beim Berlin-Marathon zu vertreten. Ein Sommertraining bei Sport-Ruscher in München sollte mir die nötigen Fähigkeiten dazu verleihen. Für die Trainingseinheiten in der Woche und die langen Läufe am Wochenende verzichtete ich hin und wieder auf die Soli-Treffs. Nur drei Läufe des König-Ludwig-Cups nahm ich mit. Ein Halbmarathon in Nürnberg und ein Trainingslager im Fleimstal/Italien schlossen die Vorbereitung ab - die aber wohl etwas zu intensiv war, denn zwei Wochen vor dem Marathon begann eine Sehne am linken Fuß zu schmerzen. Eispackungen, Hochlegen, Ruhe, Kompression hieß von da an mein Training, und hoffen, dass doch noch alles gut wird. Drei Tage beruflich bedingter Messemarathon auf der EMO in Hannover waren auch noch zu bewältigen.

Doch tatsächlich ließ der Schmerz nach. Auf gings nach Berlin. Auf der Marathonmesse am Vortag ließ ich mir noch ein Taping verpassen. Dann der entscheidende Morgen. Anreise und organisatorische Dinge liefen problemlos. Wetter diesig, aber im Gegensatz zum eiskalten Vortag sehr mild. Nach dem Startschuss ging es planmäßig im 5:30er-Schnitt los. Schon ab Kilometer 24 jedoch begannen die Beine zu schmerzen; vielleicht war es die fehlende Bewegung der letzten zwei Wochen, die sich bemerkbar machte. Ich biss die Zähne zusammen, Krämpfe deuteten sich an, und der Mann mit der 4-Stunden-Fahne entfernte sich langsam. Kein Wunder bei einem 6er-Schnitt, den mir meine Uhr gnadenlos bestätigte. Ich aß und trank, was zu bekommen war. Auf dem Ku'Damm dann eine Erholungsphase, die bis zum Schluss anhielt. Ich machte nochmal richtig Tempo und holte etwas Zeit raus. 4:05:31 hieß die Zeit im Ziel. 2015 schaffte ich 4:05:53. Zumindest Kontinuität kann man mir also bescheinigen. Auch wenn ich die 4-Stunden-Marke nicht wie geplant unterbieten konnte, bin ich doch insgesamt zufrieden und glaube, den Lauf anständig zu Ende gebracht und Soli gut vertreten zu haben. Empfehlen kann man den Berlin-Marathon auf jeden Fall. So viel begeisterndes Chaos gibt es wohl kaum sonst irgendwo.

Frank Pfeiffer, Startnummer 34596
 
Da das Wetter ein kühles Sonnen- Wolkenmix am 03.09.17 prognostizierte trafen wir uns zum Schwimmen und Laufen um 09:00h im Hallenbad Dachau. Ob kraulen oder entspannt schwimmen, ob spielen oder relaxen, ob laufen oder nur frühstücken, alles war ok.

Frisch gebadet und oder geduscht gelang uns (20 Sportler und 5 Kinder) problemlos der Übergang von Cappuccino zu Weißbier und Weißwürsten. Wir genossen sehr die locker entspannte Atmosphäre bei Parthena in der H2O-Lounge.