Im Rahmen des König Ludwig Laufcup, fanden sich am 7. Mai, vier taffe Solisten am Start. Lauf eins von insgesamt 4 Veranstaltungen ist der 12. Vierkichner Turmlauf.

Es ist ein Geländelauf auf gepflegten Flurbereinigungswegen, mit leichtem Höhenunterschied, der auf dem Baum- und Gehölzweg der Gemeinde Vierkirchen und den Wanderwegen am Biberbach entlangführt. Das Wetter war regnerisch vorhergesagt, daher waren auch nur eiserne ambitionierte Läufer angetreten, von weniger ambitionierten Freizeitläufern war keiner erschienen.

Gut vorbereitet traten gemeinsam Daniela Seidl, Silvia Häder, Renate Wörle und Thomas Hupfauer im Team an.

Der Weg, die Gemeinschaft, Erfahrung sammeln und das tanken von Motivation standen im Vordergrund. Ankommen war das Ziel.

Seit etwa 2 Monaten folgten drei von Ihnen das erste Mal einem strukturierten Trainingsplan und ich möchte an dieser Stelle mein Lob aussprechen! Sie setzten die neugewonnen Erkenntnisse gut in die Praxis um und ich wünsche mir von ganzem Herzen das wir weiter gemeinsam Spaß am Laufen haben werden.

Den härtesten Teil des Cups haben alle erfolgreich hinter sich gebracht.

Ihr seid einfach spitze!!

Hier findet Ihr die nächsten Termine des König-Ludwig Laufcups:
2. Jetzendorfer Halbmarathon + 10 km am Samstag, 27. Mai 2017
Infos unter: www.tsv-jetzendorf.com

8.  Oberilmtaler Hügellauf in Hilgertshausen am Samstag, 29. Juli 2017
Infos unter: www.oberilmtaler-huegellauf.de

24. Indersdorfer Straßenlauf am Samstag, 5. August 2017
Infos unter: www.sg-indersdorf.de



Wir haben die Idee aus den Läuferreihen aufgegriffen und spenden denjenigen Läufern, die an 3 von den 4 Veranstaltungen teilnehmen und dadurch in die Cup-Wertung kommen, ein tolles Soli-Shirt (welches diese Jahr neu gestaltet und aufgelegt wird). 



Weitere Infos findet Ihr unter: http://www.soli-dachau.de/laufen-triathlon/wettkaempfe

Habt Spaß und keep on.......

Eure Elke
Am 01. Mai fand fand zum 28. mal der Dachauer Frühjahrslauf statt. Die amtl. vermessene Strecke führte auf Teerstraßen 10 km durch das Dachauer Moos.

Das Tom und ich heute nicht schnell sein werden auf Grund unserer enormen Trainingsvorbelastung war uns beiden klar, denn wir sahen es als Trainingseinheit eines Blocks um unserer anstehenden sportlichen Ziele zu erreichen.

Zu uns an den Start gesellten sich Peter Sühling und Richard Koch.

Thomas Struck erreichte den Platz 4 in der AK 45 mit 39:11 Min., Peter Sühling erreichte Platz 11 in der AK 45 mit 46:30 Min. und Richard Koch kam in der AK 45 auf Platz 20 mit 51:06 Min.

Ich (Elke Morlok) erreichte in der AK 50 den Platz 3 mit 53:24 Min. und lief im Anschluss noch einige Kilometer im Rahmen meiner Trainingseinheit aus.

Keep on
Thurmansbang ist ein 2000 Seelen Ort im südl. Bayerwald und gehört zur Gemeinde Freyung-Grafenau. Bekannt ist es durch das Elefantentreffen der Bikerszene. Ich bin schon frühzeitig angereist und drehe noch eine kleine Runde durch den Ort. Auffallend ist Freundlichkeit der Thurmansbanger, in kürzester Zeit habe ich meine Startunterlagen. Die Zahl der Teilnehmer ist überschaubar, das Thermometer zeigt lauffreundliche 3,5°C, es ist trocken von oben und ich entscheide mich eine Schicht weniger zu tragen.

11h, los geht´s. Ich lasse die einzigen Zuschauer nach dem Ortschild hinter mir und nach 500 Metern gilt es die ersten 100 Höhenmeter auf einer Teerstraße dieses Halbmarathons zu überwinden. Es geht in den Wald und stets bergan, das Feld zieht sich schnell in die Länge und die wenigen Teilnehmer sind wohl eher ambitionierter Natur.

Oben angekommen, mündet die Teerstraße in einen breiten Waldweg, der die nächsten Kilometer sachte bergab führt. Es ist ein Traum, hier zu laufen. Ein schmaler unwegsamer Trail biegt nach 4 km scharf links in einen schönen Mischwald ab, das Laub bedeckt und polstert die Waldwege … einfach nur schön. Ich lasse es laufen, geniese und mache einige Plätze gut…..es gilt den nächsten Anstieg zu bewältigen. Alfaltern ist erreicht, weiter geht es an Schadham und Kollnberg, folgen der Staatsstraße, die Straße ist nicht gesperrt und wenn ein Auto kommt nimmt es ausnahmslos Rücksicht.

Die Strecke ist nun absolut nicht einfach zu laufen. Wer sich eine gerade Staatsstraße vorstellt, der liegt völlig falsch. Die Straße schlängelt sich in permanentem auf und ab durch die Landschaft. Ein kurzer Blick auf eine Burg und vorbei am Museumsdorf Bayrischer Wald (dem größten Freilichtmuseum Europas). Weiter führt der Weg unter einer Staatsstraße hindurch, einige Treppen hoch und auf einem Wanderweg entlang an dem wunderschön gelegenen Dreiburgenlandsee. Einige Schlucke Wasser an der Verpflegungsstelle der Bründl-Kapelle sind fein, ob das Heilwasser aus der Quelle war? Auf den weiteren Kilometern sind weiter wechselnde Anstiege zu überstehen und wie ich später von Mitläufern erfahre hatten einige Probleme sich permanent umzustellen bei den nicht enden wollenden Wechseln von bergauf und ab. Schnell war auch schon das Ortschild Thurmansbang erreicht und der Zieleinlaufkanal.

Mit einer Zeit von 2:08, Gesamtplatz W13 und Platz 6 in der AK50 bin ich auf der hinter mir liegenden buckeligen, intervallträchtigen, ohne auch nur ein flaches Stück, 21,1 km und 470 Höhenmeter Cross-Strecke mit mir zufrieden.

Selbst das Auslaufen gestaltet sich als schwierig, denn es gibt keine einzige flache Strecke und ich entscheide mich zügig zum alkoholfreien Freibier überzugehen!!

Keep on......   Elke                                                    


Spartan Race Babett

Reebok Spartan Race


Zum vierten Mal war das Reebok Spartan Race in München und zum ersten (Babett) Mal war ich nun auch dabei! Beim Spartan Race handelt es sich um einen Hindernislauf der in verschiedenen Städten und über verschiedene Distanzen angeboten wird. Der Spartan Race München ist die Sprint Variante – das bedeutet mindestens 5 Kilometer Laufstrecke und mindestens 15 Hindernisse.

Das Spartan Race fand am 08.04.2017 im Olympiapark in München statt. Wir hatten großes Glück, selbst am frühen Morgen schien bereits die Sonne, aber bei etwas frischen Temperaturen.

In 15-minütigen Wellen sind dann die 6.000 Teilnehmer über den Tag hinweg verteilt gestartet. In jeder Welle starteten etwa 150-250 Teilnehmer. Unser Start war um 10:00 Uhr. Wir waren 10 Leute aus unserer Crossfitbox um uns gemeinsam über die Hindernisse helfen zu können.

Die Strecke führte insgesamt 2-mal auf den Olympiaberg, da mussten wir uns ganz oben einen Code merken (meine war Bravo 9291674), der sich nach den letzen 2 Zahlen unserer Startnummer richtete und zum Schluss abgefragt wurde, bei Nichtwissen 30 Strafburpees !!! in das Olympiastadion. Und natürlich nicht zu vergessen der Olympiasee, in dem man etwa 8 Mal eine eiskalte Abkühlung fand. Die Strecke hatte eine Länge von über 7 km mit insgesamt 20 Hindernissen. Zu diesen Hindernissen gehörten unter anderem folgende Aufgaben:

  • Holzwände in verschiedenen Höhen
  • Überwinden von Kletternetzen
  • Rope Climb aus dem Wasser
  • Mit Sand gefüllte Metallschlitten über eine gewisse Strecke ziehen
  • Speerwurf
  • Tragen von Baumstämmen, schweren Ketten und Tonkugeln
  • das Durchqueren des Olympiasees
  • Hangeln an einem Stahlgerüst
  • Gewichte über eine Seilwinde in die Höhe ziehen
  • Slackline
  • Traktoreifen wuchten und noch viel mehr
Für einen Teil der Hindernisse hatte man nur einen einzigen Versuch. Wenn man ein Hindernis nicht korrekt ausführen konnte, standen als Ausgleich 30 kräftezehrende Burpees auf dem Programm, bevor es weiterging. Aber da wir ja eine Gruppe warne, haben wir uns die Burpees geteilt, lediglich beim Speerwurf mussten wir jeder 30 Burpees machen, da bei keienm der Speer stecken geblieben ist.

Die Strecke durch das Olympiastadion natürlich ein großes Highlight. Da mussten wir 4 x mal mit gefüllten Sandsäcken die Treppe hoch und runter und zum Schluss noch ein hohes Netz erklimmen. Als letzte Hindernisse des Spartan Race galt es dann noch eine Slackline, eine sehr hohe Kletterwand, eine nasse hohe Wand mit Seil zu überwinden. Zu guter Letzt beim Zielsprint noch der Sprung über die Feuerwand und dann endlich waren wir im Ziel. Und das schöne dran….. Es hat eine Menge Spass gemacht !!!!

Zwei Tage zuvor nahm ich mir vor, doch mal wieder schneller zu laufen. Da der Indersdorfer Crosslauf fast vor der Haustür stattfindet ging ich an den Start. Sonntag früh, strahlender Sonnenschein, kühle Temperaturen und vor meinem inneren Auge die leckere Kuchenauslage die jeden Läufer nach dem Ziel magisch anzieht! Ein kleines Läuferfeld, 6 x 1000 Mtr. Runden (Anstieg insg. 76 Hmtr.) , der Parcour führte in engen Wenden und Kurven über eine buckelige Wiese, kaum nahm man Geschwindigkeit auf, kam die nächste Wende oder Kurve, an hohes Tempo war nicht zu denken, dann ging es die Böschung runter…oooh je war das schmierig, die Oberfläche angetaut und drunter eisig….bloß nicht ausrutschen…Ideallienie egal….dann die Böschung wieder hoch und das 6x…..der Michael rief mir zu eine Runde noch!....Toll so ein Crosslauf „dahoam“, Freunde an der Strecke die einen mit Namen anfeuerten ….“Elke du schwitzt ja gar nicht“….na wie denn auf der kurzen Strecke (?)……na und nach 32:05 Min. schon im Zielkanal! Fertig! Vorbei an der Schuhwaschanlage!!

Ich weiß die Veranstaltungen „dahoam“ zu schätzen, die Läuferathmosphäre, das liebevolle Umfeld, die hausgemachten Kuchen, Freunde.