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Nachdem ich beim Silvesterlauf in Pfaffenhofen an der Glonn das Gefühl hatte, dass da noch etwas mehr gehen sollte, habe ich mich kurzerhand für einen Start beim 35. Dreikönigslauf in Aichach entschieden.

Aufgrund der Witterungsbedingungen hatte ich aber am Samstagabend zunächst noch die Befürchtung, dass der Lauf wegen Glätte oder zu viel Schnee abgesagt werden muss und auch die Webseite des Veranstalters LC Aichach deutete diese Möglichkeit an. Es blieb jedoch bei Schneeregen und ca. 2 Grad Celsius, die befürchtete Glätte blieb zum Glück aus!

Den Rest erledigte die Stadt Aichach, indem sie praktisch die komplette Strecke vom Schnee räumte und teilweise sogar gesplittet hat. Somit blieb es bei viel Matsch und einigen heiklen Kurven, an denen es noch schmierig war.

Ich begann das Rennen mit etwas Respekt vor den gut 100 Höhenmetern auf den mir nur teilweise bekannten 8,2 Kilometern kontrolliert - ohne mich aber wie in Pfaffenhofen zu sehr zurückzunehmen. In der Folge fand sich eine Dreiergruppe, die bis zum höchsten Punkt der Strecke zusammenblieb.

Da ich ich mich gut fühlte, ließ ich es im folgenden Bergabstück laufen und hatte meine beiden Mitstreiter bereits an einem kurzen Gegenanstieg verloren. Auf dem abschließenden 2 km langen Flachstück konnte ich dann sogar noch zwei weitere Läufer überholen und kam schließlich als 25. in der Gesamtwertung und Platz 10 in der AK30 ins Ziel.

Fazit: Immer noch Luft nach oben aber es wird immer besser... :-)

Florian Grüner

Nikolauslauf Oliver

Nach dem Höhepunkt der Saison mit dem Herbstmarathon kam die Frage auf: Wie kann ich mich in der Winterzeit motivieren weiter zu trainieren? 

Mit der Anmeldung für eine Laufserie!


10 km zum Nikolaus, 15 km zu den Heiligen drei Königen und 20 km Faschingslauf Anfang Februar. Anscheinend soll die Summe der Laufzeit aller drei Läufe Ausschluss über die erwartete Marathonzeit geben. Ob das wirklich stimmt, kann ich euch Ende nächsten Jahres berichten.

Letzten Samstag ging es, nach dem Umziehen im Ehrengastbereich des Olympiastadions, mit ca 1.100 Mitstreitern mit dem ersten Lauf der Serie los. Zwei Runden a 5 Km im Olympiapark wurden bei 6 Grad, trockenem Wetter mit teils stürmischen (Gegen-)Wind gelaufen. 

Da ich gerade nicht in einer Wettkampfvorbereitung bin, war klar, dass heute keine Bestzeit drin war. Daher hieß die Devise: Mutig Anlaufen und versuchen das Tempo so lange wie möglich durchzuhalten. Bei Km 4 und Gegenwind wurde es dann zäh, vor allem da klar war, dass die gleiche Strecke in der zweiten Runde nochmal auf dem Programm stand. So hieß es Zähne zusammenbeißen und den letzten Km mit Gegenwind in Runde 2 nochmal kämpfen. Nach 41:43 war es dann geschafft und ich erreichte als 37. in meiner Altersklasse das Ziel. Nach kurzem Auslaufen gab es dann den verdienen Lebkuchen & ein Weißbier.

Es war wieder ein top, organisierter Lauf mit vielen guten Läufern, bei dem jeder einen Mitstreiter in seinem Tempo findet.

Wer Interesse hat, beim zweiten oder dritten Lauf mitzumachen findet alle Infos unter laufwinter.de.

Ich freue mich auf Unterstützung.

 

Sportliche Grüße,

Oliver



Irgendwann 2017 auf einer der unzähligen Runden entlang der Amper war es passiert: ich beschloss einen Marathon zu laufen! Für den ersten sollte es natürlich eine Veranstaltung mit wenigen Höhenmetern, möglichst im Herbst und einer überschaubaren Teilnehmeranzahl sein: die Entscheidung für den größten Marathon Ostdeutschlands - in Dresden - war gefallen. Elke war sofort begeistert und hatte natürlich gleich den passenden Trainingsplan zur Hand. Ab sofort hatten die Wochenenden einen festen Rhythmus: Lernen, Laufen, Kuchen essen.

Ein halbes Jahr später war es dann endlich soweit: am 21.10.18 fiel bei sonnigen 12°C um 10.30 Uhr der Startschuss für die Marathon - und die Halbmarathonläufer, um die ersten 21 km gemeinsam zu laufen. Vorbei an bekannten Dresdner Sehenswürdigkeiten, durch das Szeneviertel Neustadt führte die Strecke direkt zum 600m langen Waldschlößchen Tunnel, an dessen Ende eine Sambagruppe mit lautem Trommelwirbel den Läufern ordentlich einheizte!

Über die Waldschlösschenbrücke, durch den Großen Garten und vorbei an der Gläsernen VW Manufaktur ging es zurück Richtung Start und für die Marathonläufer in die zweite Runde, deren Streckenführung etwas ruhiger angelegt war. Die Kilometer verflogen jetzt nicht mehr so schnell wie am Anfang, aber die immer noch zahlreichen Zuschauer motivierten zusammen mit den Samba Trommlern die Läufer auch noch die restliche Strecke durchzuhalten.

Dann waren es plötzlich nur noch vier Kilometer und nach 04:10:23 erreiche ich als 14. von 29 Damen in meiner Altersklasse das Ziel. Meine Eltern warteten bereits aufgeregt im Ziel und natürlich gab es anschließend auch an diesem Sonntag wieder ein großes Stück Kuchen.

Isabell Rößler

 
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Am 30.09.2018 fiel um 09.00 Uhr der Startschuss für den 15. Monopteroslauf im englischen Garten. Bei diesem Lauf ist von 5km bis 33km alles möglich und wird auch immer von den vielen Marathonläufern als letzter langer Lauf genutzt. Wie auch von unseren Solis Kati & Frank, die als Training die 33 km absolvierten.
Babsi und ich(Diana) konnten uns diesen Wohltätigkeitslauf auch nicht entgehen lassen, deshalb trafen wir uns morgens frisch und munter, fröhlich und warm eingepackt am Chinesischen Turm um gemeinsam jung und alt, Menschen im Rollstuhl sowie auch Menschen, im Laufschritt, mit und ohne Stöcke zu starten. Wir hatten alle einen wunderschönen Lauf auf einer ganz tolle Strecke, bei super Wetter, mit ganz vielen sympathischen und gut gelaunten Menschen. Das Ergebnis war schließlich eine super Leistung. Ich war für 5 km angemeldet und bin dann doch 14 km oder Babsi war angemeldet für 14 km und ist dann doch 19 km gelaufen, beide in persönlichen Bestzeiten. Kati und Frank sind die 33 km als Training in 3:18 gelaufen und haben einfach die Stimmung genossen. Was will man da mehr. 
Der Lions-Monopteroslauf ist wirklich ein super organisierter Wohltätigkeitslauf im Englischen Garten. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Absolut empfehlenswert. 👍👍👍👍 
Wir sind nächstes Jahr wieder dabei. Was ist mit euch? 😉

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Die Idee: Angebot eines organisierten langen Trainingslaufs (28 km) an Marathon-Läuferinnen und -Läufer im Großraum München, insbesondere als Vorbereitung auf den MÜNCHEN MARATHON. Etwas weniger Ambitionierte – gerne auch Nordic-Walker und Walkerinnen – können über Strecken von 14 km oder 5 km ebenfalls trainieren und dabei einen guten Zweck unterstützen. Einige sehbehinderte Läufer sowie auch Handbike-Fahrer – die sonst Rollstuhl fahren – werden beim gemeinsamen Start dabei.

Am Wochenende vom 15./16. September verbrachten 26 Soli Läufer, Kunstradler Eltern und Kinder ein spannendes und entspanntes Wochenende im Naturpark Karwendel auf der Möslalm.

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Kaum angekommen am Wanderparkplatz Scharnitz nahm das Taxi unser Gepäck ab, die Wanderer konnten es kaum erwarten über den Triftsteig die Gleirschbachklamm zu erkunden und wir Läufer machten uns auf dem Forstweg auf zur Möslalm. Auf dem Weg beeindrucken uns immer wieder die eindrucksvollen Felswände und Einblicke in die Schlucht.

Kaum angekommen empfing uns die Sennerin Birgit herzlichst und Oma Inge bereitete uns den feinsten Kaiserschmarrn und andere Speisen im Handumdrehen. Wieder war ein Jahr rum und wir freuten uns uns wiederzusehen. Nach und nach trafen unsere Wanderer ein und berichteten mit glänzenden Augen von Ihren Eindrücken in der Klamm. Die Kinder bauten Kuhkastanienmännchen. Birgit lud uns zu einer „Schweineführung“ ein, die glücklich im Wald eingeweidet aufwachsen. Junge Kälbchen sprangen fröhlich auf der Weide mit Ihren Mutterkühen. Die Sennerin Birgit erläuterte den Kindern und Eltern sehr anschaulich den Werdegang von der Milch zu weiteren Produkten und die Kinder stellten selbst Butter her die Sie mit nach Hause nehmen durften.

Am Sonntag früh machten wir Läufer uns auf, über ein imposantes Seitental hinauf zum Sollsteinhaus am Sattel oben, blickten in das Inntal hinab, stärkten uns und sprangen, hüpften und tollten leichtfüßig hinab und zurück zur Möslalm. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg über die Gleirschbachklamm zurück nach Scharnitz und waren uns einig: „Nächstes Jahr wieder“.


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