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Glücklicher Oli

Als Saisonhighlight stand dieses Jahr der Halbmarathon in München auf dem Programm. Am 13.Oktober stand ich dann um 13:20 an der Startlinie und wartete zusammen mit über 6000 Läufern auf den Startschuss im Englischen Garten. Bei bestem Biergartenwetter bei Sonnenschein und über 20 Grad warten wir nun, direkt neben dem Chinesischen Turm darauf, dass es losging. Vom Start an orientierte ich mich an den 1:30 Pacemakern. Das Ziel war ihnen so lange wie möglich zu folgen. Die Stadt war an diesem Sontag für die Läufer reserviert: Die Strecke ging kurz Richtung Norden nach Oberföhring und dann weiter Richtung Süden zum Ostbahnhof. Später nach Haidhausen, über die Isar und dann am Siegestor vorbei über die Leopoldstrasse und zum Finale in den Olympiapark. Bis knapp zwei Drittel des Rennens konnte ich die Pacemaker auf Sicht halten, doch dann konnte ich das Tempo nicht ganz halten. Nun hieß es durchbeißen. Die Stimmung an der Strecke war klasse. Nach 1h 33Min kam ich dann im Olympiastadion an, wo meine Frau und als Überraschung noch zwei Freunde auf mich warteten.

Am Ende kam ich als 215. von 6000 Teilnehmern und 46. in der AK 30 ins Ziel.



Stadion

Strecke

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Nach 6 Jahren Pause gab es mal wieder einen Stadtlauf in Pfaffenhofen an der Ilm.
Bei sonnigem Herbstwetter waren bei den verschiedenen Wettbewerben über 800 Läufer am Start. Das befürchtete Chaos bei der Anmeldung blieb aus und die Läufe starteten pünktlich.

Der 10km und der 5km Lauf gingen über eine 2,5km Runde kreuz und quer durch die Innenstadt wo zahlreiches Publikum die Leute anfeuerte. Nach der langen Sommerpause konnte ich keine Super-Zeit erwarten, aber ich fühlte mich gut und ließ es etwas flotter angehen. Kurz nach dem Start setzte sich eine Gruppe ab, hauptsächlich wohl 5km Läufer. Durch den Mix der Distanzen und die Überrundungen verliert man natürlich schnell den Überblick. Ich wurschtelte mich also so durch.  Allerdings hat so eine verwinkelte Strecke auch den Vorteil, dass man keine elendig langen Geraden hat, wo dann die Psyche schnell mal die Lust verliert. Auf den letzten Kilometern konnte ich noch zwei Leute aus der Spitzengruppe überholen.

Am Ende kam ich nach 37:19min als 6. und AK-Sieger ins Ziel.


Gruppenfoto Ausschnitt

Am Sonntag dem 13.10.19 erfüllten wir den Wunsch von einigen und wir trafen uns um 8 Uhr am Parkplatz des Spitzingsees bei der Kirche. Schlenderten zur Albert-Link-Hütte die unser „Basislager“ wurde.

Bei 8°C in der Früh gingen die Meinungen hin und her „was anziehen“, jeder hat einen anderen Wohlfühlbereich. Zwiebeltechnik war die Antwort. Für mich sonnenklar denn wenn Wetteronline einen sonnigen Herbsttag verspricht ist kurz/kurz angesagt. Die Temperatur stieg weiter auf über 20°C.

Ein wahnsinnstoller goldener Herbsttag stand uns bevor und wir waren bereit Ihn zu genießen!! Eine grandiose Landschaft, Berge, die Valepp mäandert durch die Wiesen, bunter Herbstwald, das Herz geht auf.

Altbewährt bildeten wir unterschiedliche Tempogruppen, durchatmen, Streckenbesprechung, Gruppenfoto und los starten wir.

Schön der Weg links um den Spitzingee herum. Zunächst geht es auf der Straße nach links am Wehr vorbei. Dann vor der Klausenhütte nach rechts auf den Seeweg. Der Weg führt nun direkt am Spitzingsee entlang durch den Wald. Nach einer Brücke geht es nach links, der Weg entfernt sich nun vom Ufer und führt als Kiesweg durch die Wiesen. Nach dem Steg geht es nach rechts, wieder zum See und direkt an der Nordspitze des Sees wieder hoch zur Straße und zum Spitzingsattel.

Die Nordic-Walker wählten die Hochebene „rundum“ die Albert-Link-Hütte und den Spitzingsee, die Berg-Läufer wärmten sich die rund 3 km um den See auf, um dann genug Schwung zu haben die 6,5 km und 850 Hm von der alten Wurzhütten rauf zum Rotwandgipfel angehen. Na wenn es so einfach wäre….nach kurzer Zeit findet jeder seinen Rhythmus und im Gipfelbereich oben angekommen begegneten wir uns alle wieder. Tom war vorrauschauend und hatte einen Schein für ein Getränk auf der Rotwandhütte eingesteckt. Ich und meine Mitläuferinnen stürmten hinab ins Tal, wir ließen es rollen, zunächst noch etwas zögerlich doch dann gewann jeder Vertrauen in seine Beine und die neu gelehrte Lauftechnik und wir kamen fast zeitgleich auf der Albert-Link-Hütte an. Bei dem Zahn den wir drauf hatten war kein Halten mehr bis uns der „kurze, knackige“ Hüttenanstieg abbremsen lies.

Speedys on the top Katrin Elke Gipfel Ausschnitt Rainer Ossi

Da die Hütte im Winter ein Langlaufstützpunkt ist, konnten wir die Schließfächer und Duschen nutzen. Und hofften das das warme Wasser den sicheren Muskelkater vorab schon etwas abmildern wird. Weit gefehlt – der Schmerz geht und die schöne Erinnerung bleibt!

„So schmecken die Berge“ – so der Slogan der Albert-Link-Hütte. Unsere Walker hielten uns einen großen Tisch auf der südseitigen Terrasse frei mit Blick auf die grandiose Landschaft – kulinarisch waren Sie uns schon voraus – die Wahl beim Studieren der Speisekarte viel uns nicht leicht denn wirklich alles ist schmackhaft – die Bedienung sorgte schnell für kühle Getränke und sondierte unsere Wünsche nach Hauptspeise und ganz klar, nahezu jeder bestellte karamellisierten Kaiserschmarrn dazu.

Bis nächstes Jahr!



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Am 5. Oktober haben Stefano Allasia aus Allach und Steffen Illig aus Dachau den SOLI Dachau e.V. bei dem Taubertal 100 vertreten. Der Lauf startet bereits zum 6. Mal von Rothenburg ob der Tauber im wunderschönen Taubertal, wahlweise mit den Distanzen von 50km nach Bad Mergentheim, 71km nach Tauberbischofsheim, 100Km nach Wertheim oder 160km (100 Meilen) nach Gemünden am Main. IMG 20191013 WA0017


Treffpunkt für alle ca. 300 Läufer war bereits um 5.15 Uhr im Stadtzentrum von  Rothenburg. Nach einem gemeinsamen Fackellauf durch die Altstadt fiel um 6 Uhr der Startschuss. Dabei wurde der Lauf, auch als Ritterlauf bezeichnet, seinem Namen gerecht mit einem in Szene gesetzten Ritter auf Pferd und Kettenhemd, der den Läufern einen erfolgreichen Wettkampf wünschte.
Nach gut eine Stunde brach das erste Tageslicht durch die Dunkelheit, gefolgt von einem ordentlichen Wolkenbruch. Glücklicherweise hielt das Wetter danach und Stefano und Steffen, genau wie die anderen Läufer, trockneten wieder während des bis zu 26 Stunden andauernden Wettkampfes. Landschaftlich wunderschön trat auch immer wieder das Ritterthema in den Vordergrund. So wurden ankommende Läufer von den umliegenden Burgen durch Trompeten angekündigt. Ein riesiges Dankeschön gilt den unzähligen ehrenamtlichen Helfern welche die Teilnehmer alle 5km mit Getränken und alle 10km mit Snacks versorgten.


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In Wertheim und in Gemünden ankommende Läufer wurden im Ziel zum Ritter geschlagen – ein besonderes Schmankerl bei diesem Lauf. Stefano und Steffen meisterten schließlich die 71 bzw. 100 Kilometer in 7:56 bzw. 10:50 Stunden.

Das anschließende Ritteressen in der Burg Wertheim haben sich die beiden also redlich verdient. Das lässt auch die unzähligen Blasen und den Muskelkater schnell wieder in Vergessenheit geraten.  Wir gratulieren unseren beiden Mitgliedern zu dem erfolgreichen Lauf!




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...dachten sich einige von uns Läufern und trafen sich heute früh in Mariabrunn um unsere Winterrunde einmal anders zu laufen.

Im Herbst und Winter werden die Grundlagen für die Bestzeiten im nächsten Jahr gelegt! Kilometer sammeln durch Grundlagentraining mit hohem Trainingsumfang bei geringer Intensität so dachten wir Läufer und einige Walker uns das.

Wir bildeten unterschiedliche Tempogruppen und es fand sich auch spontan eine Walking Gruppe ein. Gelaufen wurden unterschiedliche Streckenlängen, wahlweise 12, 16 und 18 km.

Der Herbst ist des Jahres schönstes farbiges Lächeln“ und die Landschaft hinter Dachau eine Augenweide – der Himmel blau – strahlender Sonnenschein und Shorts und Shirts!!


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Angekommen in der Schlosswirtschaft Mariabrunn war der Tisch im Biergarten auch schon gedeckt, das Weißbier, die Brezeln, die Weißwürste ein Gaumengenuss. Ein herzliches Dankeschön an die Wirtsleute.

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Anschließend „ent“-führte uns der Besitzer des Gutes, Herr Dr. Breitling in die spannende Historie des einstigen Kurbades Mariabrunn, dessen Name sich auf das Quellwasser und die Kapelle bezieht.

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