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Kunstrad

 Leonie Walter hat auf der Bayerischen Meisterschaft der Junioren in Kirchehrendorf nur knapp eine Sensation verpasst.

Mit 144,59 Punkten landete die 17-Jährige auf dem dritten Rang. Doch es wäre sogar Gold drinnen gewesen. Lediglich zwei Punkte fehlten schlussendlich auf die neue Bayerische Meisterin Theresa Zahn vom RV Germania Großostheim. Diese verlor Leonie Walter bei einem Flüchtigkeitsfehler: Kurz vor Schluss ihrer fünfminütigen Kür misslang der Übergang vom Kehrhang zum Standsteiger. "Das hätte eigentlich nicht passieren dürfen, ich war mit dem Kopf schon fertig", ärgerte sich die Sportlerin hernach ein wenig.

Anfang April möchte sie es jetzt noch besser machen: Dann stehen mit den Junior Masters die Qualifikationen zu den Deutschen und Europameisterschaften an.

Leonie Walter - Kehrlenkersitzsteiger - 20140316 

Kunstradfahrerin Leonie Walter hat einen neuen Vereinsrekord im Einer Kunstradfahren aufgestellt: Beim Sonnenstuhlpokal im fränkischen Randersacker fuhr die Gymnasiastin sagenhafte 149,51 Punkte aus und musste sich damit im 1er der Juniorinnen lediglich C-Kader-Fahrerin Theresa Zahn geschlagen geben. Außerdem beschenkte sie sich zwei Tage vor ihrem 17. Geburtstag mit fünf Extrapunkten in der Wertung der mehrere Wettkämpfe überfassenden Bayern-Cup-Serie: Vergeben für den prozentual geringsten Abzug in ihrer Altersklasse.
Trainer Andi Ledutke war begeistert. "Am Ende hat Leonie es noch einmal spannend gemacht, weil sie sich für die letzte Übung viel Zeit gelassen hat. Aber diese Punktzahl ist schon wahnsinnig", so der 47-Jährige. Wie lang die neue Bestmarke hält, ist allerdings noch unklar. Denn die Saison der Juniorinnen hat gerade erst begonnen. Nächstes Ziel: Die Bayerische Meisterschaft in Kirchehrenbach am 16. März.

Leonie Walter 2014-02-24

Gelungener Saisonstart der Kunstradabteilung

Die Kunstradfahrerinnen der Soli Dachau sind erfolgreich in ihre Saison gestartet. Bei der Oberbayerischen Meisterschaft der Junioren und Elite in Pullach feierten sie einen zweiten und einen dritten Platz.

Als erstes am Start war Marina Dullinger in der Elite-Klasse. Nachdem sie durch den Weggang ihrer Zweierpartnerin zum Sportstudium nach Köln nicht mehr in ihrer Lieblingsdisziplin starten kann, trat sie erstmals seit 2009 wieder im Einer an und schlug sich gleich à la bonheur. Sie zog ihr kräftezehrendes Programm fast bis zum Schluss fehlerfrei durch. Dann fehlte für die vorletzte Übung, den Übergang zum Standsteiger doch noch die Kraft und sie musste vom Rad. Trotzdem wurden es beachtliche 93,07 Punkte die ihr den dritten Platz bescherten.

Leonie Walter schaffte bei den Juniorinnen zwar eine neue persönliche Bestleistung, die ehrgeizige Vorzeige-Athletin war am Ende aber nicht ganz mit sich selbst zufrieden. Denn aufgrund eines Sturzes beim Übergang zum Kehrlenkersitzsteiger fehlte ihr am Ende die Zeit, um ihr eng bestücktes Programm innerhalb von fünf Minuten ganz durchzuziehen. Es blieben ihr trotz allem erstaunliche 140,05 Punkte, ein Spitzenergebnis in ihrer Altersklasse aber leider nur der zweite Platz hinter ihrer Hauptkonkurrentin Vroni Koch aus Hausham.

Trainer Andreas Ledutke kann jetzt optimistisch in den Saison-Start auf nationaler Ebene blicken. Bei den Junior Masters hat Leonie Walter vielleicht die Chance, um die Qualifikationsplätze für die Jugendnationalmannschaft mitzufahren.

Collage 20140302

 

Vier neue Bestleistungen, drei Podiumsplätze und ein Debüt: Das ist die äußerst zufriedenstellende Bilanz des Nachwuchswettbewerbs aus Sicht der Dachauer Kunstradfahrerinnen um Trainer Andi Ledutke. Allen voran überzeugte in Burghausen nahe der österreichischen Grenze die Jüngste: Soli-Küken Dorothea Heidinger (10) fuhr ihren ersten Sieg ein. Bei den U11-Schülerinnen war sie trotz eines Sturzes bei der letzten Übung nicht zu schlagen. Mit einer persönlichen Bestmarke von 37,17 Punkten überzeugte sie ebenso die Kampfrichter, wie eine Altersklasse weiter oben ihre große Schwester. Katharina Heidinger lieferte ebenfalls eine neue Bestleistung ab, die mit 38, 75 Punkten sogar knapp über die ihrer Schwester lag. Im hochkarätigen Feld der U13-Schülerinnen reihte sie sich am Ende auf Platz fünf ein.
Doch damit war der Wettkampf für die Schwestern noch nicht vorbei: Erstmals traten sie auch gemeinsam im 2er der Schülerinnen an - und brachten es auf Anhieb sensationell zum Silberrang.
Das gleiche Ergebnis strichen Alina Schießl und Ann-Katrin Dick im 2er der Juniorinnen ein. Auch sie fuhren dabei mit 41,9 Punkten mehr aus denn je. Im 1er der Juniorinnen reihten sich die Freundinnen hintereinander auf dem achten (Ann-Katrin Dick/ 45,43 Punkten und Bestleistung) und neunten (Alina Schießl/ 42,07 Punkte) Rang ein. Sabine Guth musste verletzungsbedingt auf einen Start verzichten.
Nach diesen Ergebnissen freut sich Soli-Trainer Ledutke bereits auf die neue Saison. Diese beginnt im Februar mit der Oberbayerischen Meisterschaft von Junioren und Elite.

Nachwuchswettbewerb

Die Dachauer Nachwuchsfahrerinnen Katharina Heidinger, Alina Schießl, Dorothea Heidinger und Ann-Katrin Dick, eingerahmt von Trainer Andreas Ledutke und Leonie Walter die diesmal die Betreuungder Sportlerinnen übernahm.

 

Manchmal wissen Trainer eben doch alles besser. Das musste nach einem gelungenen Saisonabschluss auch Dachaus Vorzeigetalent Leonie Walter zugeben – allerdings mit einem breiten Grinsen. Von vorne: Das Bayerncup Finale der Kunstradfahrer in Schleißheim hatte die 16-Jährige eigentlich schwänzen wollen. Denn erst seit wenigen Wochen trainiert die Juniorin wieder, nachdem sie sich im Juli bei einem Sturz den einen Mittelfußbruch gebrochen hatte. Also fühlte sie sich für ihre harte Wettkampf-Kür noch nicht sicher genug. Trainer Andreas Ledutke stimmte sie um – und durfte sich spätestens zu dem Zeitpunkt bestätigt fühlen, als auf der Anzeigetafel eine neue Bestleistung für seinen Schützling aufleuchtete: 139,68 Punkte. Leonie hatte ein fast perfektes Programm gezeigt, lediglich ein kleiner Wackler bei der Kehrsteuerrohrsteiger Drehung war ihr unterlaufen. Da konnten die Konkurrentinnen im 1er Kunstradfahren der Juniorinnen nicht mithalten: Die Dachauerin sicherte sich den Tagessieg. In der Gesamtwertung des Bayern Cup spielte sie nur deswegen keine Rolle, weil sie einen Wettkampf der Serie verpasst hatte.

Auch der zweite Soli-Start zeigte sich in glänzender Form. Sabine Guth und Lisa-Marie Holzer belegten Platz fünf. Einige Abzüge handelten sie sich lediglich bei ihrer Steiger-Serie ein. Mit 38,00 Punkten verfehlten sie ihre Bestleistung nur knapp. Alles in allem also ein äußerst gelungener Tag. Für die Sportler aus Dachau und ihren Trainer, der fast immer alles besser weiß.

Lisa-Leonie-Sabine 2013-10-13

Lisa-Marie Holzer, Leonie Walter und Sabine Guth