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Kunstrad

Noch ein letztes Mal Höchstleistungen bringen, bevor es in die Winterpause geht: Das hatten sich die drei Dachauer Starterinnen beim Nachwuchswettbewerb in Schleißheim vorgenommen. Und es klappte: Soli-Küken Sofie Nachtmann zeigte eine fast schon gewohnt saubere Leistung. Die Kampfrichter fanden an ihrer Kür kaum etwas auszusetzen - am Ende bedeutete das Platz 2, Bestleistung und den geringsten Abzug bei den Schülerinnen U11.

Nachwuchs2014 Heidinger-Heidinger Ähnlich gut ging es weiter: Im 2er der Schülerinnen siegten die Schwestern Katharina und Dorothea Heidinger, und steigerten ihre Punktzahl dabei erstmals über 30 Punkte. Dorothea konnte auch im Einzel der Schülerinnen U13 überzeugen, überrundete eine Konkurrentin und sicherte sich Silber. Katharina unterlief ein Fehler, sodass sie am Ende auf Rang 6 landete.



Damit beginnt jetzt die Zeit zwischen den Jahren, in denen die Sportlerinnen besonders fleißig an neuen Übungen feilen. Eins ist jetzt schon sicher: Die Dachauer Kunstradfahrer werden sich Anfang Februar frisch erholt mit den Bezirksmeisterschaften der Junioren und Elite zurückmelden.
Im Voraus war klar, dass es ein enges Finale würde - und dieses Mal hat Leonie Walter den Kürzeren gezogen. Beim Bayern-Cup-Finale, dem letzten von fünf Wertungsläufen über die Saison verteilt, belegte das Dachauer Junioren-Talent "nur" Platz zwei hinter ihrer Dauer-Rivalin Vroni Koch. Auch Marina Dullinger war mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden. Gegen Ende der Saison reichte die Ausdauer nicht mehr für die fünfminütige Kür aus, was ihr zahlreiche Prozent-Abwertungen einbrachte. Sie belegte am Ende Platz vier (Platz fünf in der Gesamtwertung).

Frisches Blut brachten aus Dachauer Sicht die Heidinger-Schwestern ins Geschehen: Katharina und Dorothea konnten sich erstmals für diesen finalen Wettkampf qualifizieren. Da war das Endergebnis (Tageswertung: Platz vier, Gesamtwertung: Platz sieben) schon fast zweitrangig.
20141022 Marina Dullinger

Bild von Leonie WalterSensation im unterfränkischen Elsenfeld: Leonie Walter hat mit 150,5 Punkten überlegen den Untermain-Cup gewonnen. Mit einer fehlerfreien Kür schraubte die 17-Jährige ihre Bestleistung wiederum um gut einen Punkt nach oben. "Das ist die beste Leistung, die je eine Fahrerin unseres Vereins vollbracht hat", frohlockte Trainer Andi Ledutke.

Sein Schützling hat damit vor Dauer-Konkurrentin Vroni Koch (Hausham) die Führung in der Gesamtwertung des Bayern Cups übernommen. Die Entscheidung fällt beim finalen Wettkampf im Oktober, für den sich auch die Schwestern Katharina und Dorothea Heidinger im 2er der Schülerinnen sowie Marina Dullinger im 1er der Frauen qualifiziert haben.

Leonie Walter steht dann ein Herzschlagfinale ins Haus. Denn ihre Führung in der Gesamtwertung beträgt lediglich drei Punkte.

Fünf Starterinnen – und ein Pokal für jede Einzelne: So lautet die erfreuliche Bilanz der Dachauer Kunstradfahrer beim Bayerncup-Vorlauf in Ismaning. Ihre erste Trophäe erhielt dabei Kunstrad-Küken Sofie Nachtmann, die erst ihren zweiten Wettkampf bestritt. Bei den Schülerinnen U11 räumte sie mit neuer Bestleistung den Bronze-Rang ab. Ebenfalls ein Debüt gab es für Marina Dullinger (Foto): Die Studentin knackte im 1er der Frauen erstmals die magische Marke von 100 Punkten und fuhr sich damit auf den zweiten Rang. Silber gab es auch für Leonie Walter bei den Juniorinnen. Das Dachauer Wundertalent hatte nach einer Kapselverletzung mit Konditionsproblemen zu kämpfen und musste sich Dauerkonkurrentin Vroni Koch für dieses Mal geschlagen geben. Völlig problemlos kamen dagegen Katharina und Dorothea Heidinger durch ihre Kür im 2er der Schülerinnen. Mit neuer Bestleistung schnappten sie sich Bronze. Auch im 1er der Schülerinnen U13 traten die Schwestern an und belegten dabei die Plätze 5 und 4, wobei sie im Vergleich zu den eingereichten Punkten jeweils mehrere Konkurrentinnen hinter sich ließen.
BP Marina Dullinger
Die deutschlandweite Junioren-Saison der Kunstradfahrer hat ein Auf und Ab der Gefühle für Leonie Walter (im Bild beim Reitsitzsteiger rückwärts) von der Soli Dachau gebracht: Bei den drei Junior Masters, den Europameisterschafts-Qualifikationen der U19-Sportler, steigerte sie mit jedem Auftritt ihre Leistung. Höhepunkt: Ein hervorragender fünfter Platz bei der dritten Junior Masters in Schleißheim. Am Start dabei das Rekordfeld von 51 Teilnehmern. Damit löste die 17-Jährige auch das Ticket für die Deutsche Junioren Meisterschaft. Dort allerdings erwischte die Gymnasiastin einen gebrauchten Tag: Bereits die zweite und die sechste Übung ihres fünfminütigen Programms misslungen, später wurde auch noch die Zeit knapp. Der schlussendliche 14. Platz war für die ehrgeizige Leonie nicht zufriedenstellend. Ein Jahr bleibt ihr jedoch noch in der Altersklasse, also bekommt sie im nächsten Jahr eine neue Chance.

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